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SV Sparkassenversicherung zahlt mehr für Unwetterfolgen

11.02.2016 – sahlDie Unwetter des vergangenen Jahres haben sich auf die Leistungsbilanz der SV Sparkassenversicherung ausgewirkt. Wie der Versicherer bei der Vorstellung der vorläufigen Geschäftszahlen 2015 mitteilte, musste die SV insgesamt 110,1 Mio. Euro für Schäden durch Unwetterereignisse ausbezahlen. Dies entspricht einem Plus von 46,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

“2015 war für uns wieder ein normales Elementarschadenjahr. Vom Klima her war es aber ein sehr extremes Jahr. Es war nach 2014 das wärmste Jahr seit der Wetteraufzeichnung mit Hitzerekorden im Sommer”, kommentiert SV-Vorstandschef Ulrich-Bernd Wolff von der Sahl die Schadensbilanz 2015. So hinterließen vor allem Stürme und Hagel im Frühjahr und Sommer ihre Spuren, teilte die SV mit. Dabei verursachte allein Sturm Niklas Ende März 2015 Schäden an über 25.000 Gebäuden und Fahrzeugen mit einem Aufwand von rund 32,8 Mio. Euro.

“Wetterextreme nehmen deutlich zu. Die Veränderung des Klimas ist in vollem Gange. Wir können uns daher nicht zurücklehnen”, ergänzt von der Sahl. So stiegen die gesamten Bruttoschadenaufwendungen im Geschäftsjahr 2015 um 8,4 Prozent auf 993,6 Mio. Euro (Vorjahr: 916,6 Mio.). Die Schaden-Kostenquote in den Schaden-Unfallversicherungen sank hingegen auf 85,5 Prozent (Vorjahr: 88,2 Prozent).

Wie die Sparkassenversicherung weiter mitteilte, blieben die gebuchten Bruttobeiträge im vergangenen Jahr stabil bei 3,24 Mrd. Euro. Allein in den Schaden-Unfallversicherungen stiegen die gebuchten Bruttobeiträge um 3,8 Prozent auf 1,41 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,36 Mrd.), was auf das Neugeschäft über verschiedene Privatsparten hinweg zurückzuführen sei, so der Versicherer weiter. Wachstumstreiber waren laut SV vorallem die Sparten Unfall (+13,7 Prozent), Haftpflicht (+5,0 Prozent) und Hausrat (+3,9 Prozent).

Daneben habe sich nach Angaben des Versicherers auch das Kraftfahrtgeschäft weiter positiv entwickelt. So stiegen die gebuchten Bruttobeiträge um 7,8 Prozent auf 228,1 Mio. Euro (Vorjahr: 211,5 Mio.). Insgesamt kamen laut SV im vergangenen Jahr über 47.800 Verträge hinzu. Dies entspricht einem Plus von rund 5,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Schaden-Kostenquote in Kraftfahrt beträgt voraussichtlich rund 97,5 Prozent (Vorjahr: 93,7 Prozent).

“Mit dem Geschäftsverlauf in der Lebensversicherung und in den Schaden-Unfallversicherungen sind wir zufrieden”, kommentiert Wolff von der Sahl die Geschäftsbilanz des Jahrs 2015. “Uns wird das Thema Regulatorik, insbesondere die Umsetzung von Solvency II, stark beschäftigen. Auch werden wir unsere Digitalisierungsstrategie weiter fortsetzen”, ergänzte der SV-Chef mit Ausblick auf 2016. (vwh/td)

Bild: SV-Vorstandschef Ulrich-Bernd Wolff von der Sahl (Quelle: SV)

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