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SV Sachsen schichtet in sichere Kapitalanlagen um

10.07.2013 – Die SV Sachsen setzt ihre Hoffnungen auf das Wiederanlagegeschäft und hat dazu ein Vertriebskonzept weiterentwickelt. „Im gesamten Lebensversicherungsmarkt werden zwischenzeitlich deutlich gestiegene Vertragsabläufe und damit gestiegene Versicherungsleistungen verzeichnet“, heißt es in dem jetzt veröffentlichen Geschäftsbericht des Lebensversicherers aus Dresden.
Im vergangenen Jahr ging das Neugeschäft der Dresdener um 7,2 Prozent auf eine Beitragssumme von 829 Mio. Euro zurück. Die Sachsen haben in diesem Jahr die Überschussbeteiligung von 3,4 auf 3,05 Prozent gesenkt. Das Neugeschäft wird darunter nicht leiden, sind die Dresdener überzeugt. „Unsere Produkte werden in hohem Maße nicht nur aus Renditegesichtspunkten nachgefragt“, heißt es im Geschäftsbericht des Unternehmens. Ausschlaggebend sei eher die staatliche Förderung. Trotz der Belastung durch die Zinszusatzreserve (sie verschlang 22,3 Mio. Euro) schloss der Lebensversicherer der SV Sachsen mit einem Bilanzgewinn in Höhe von 1,4 Millionen Euro, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Dies verdankt sich einem ausgesprochen erfreulichen Ergebnis aus den Kapitalanlagen. Sie warfen knapp 115 Mio. Euro (netto) ab, das waren 74 Prozent mehr als im Jahr 2011. Die Nettoverzinsung des Lebensversicherers stieg von 3,1 auf 5,2 Prozent. In diesem Jahr erwartet man zusätzlich zur Zinszusatzreserve eine spürbare Ergebnisbelastung durch die Auszahlung von Bewertungsreserven. Weil sie immer mehr in Kapitalanlagen guter Bonität umschichten, rechnen die Sachsen mit bestenfalls stagnierenden Investmenterträgen. „Für die Nettoverzinsung gehen wir nach dem durch Reservehebungen bedingten Anstieg in 2012 sowie den Effekten aus dem Risikoabbau von einem Rückgang aus“, heißt es.

Link: SV Sachsen

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