Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

Strukturvertriebe starten gut ins neue Jahr – MLP und OVB berichten

13.05.2015 – Die OVB Holding AG, an der hauptsächlich die Signal Iduna Gruppe, die Basler Beteiligungsholding GmbH sowie die Generali beteiligt sind, meldet für das erste Quartal 2015 Umsatzsteigerungen in allen Segmenten. Auch der Finanzdienstleister MLP setzt seinen positiven Trend fort: Dessen Gesamterlöse stiegen um zehn Prozent auf knapp 131 Mio. Euro.

In den ersten drei Monaten des Jahres steigerte die OVB den Konzernumsatz um 9,7 Prozent auf 54,5 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte der Konzern im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 36,0 Prozent auf 2,2 Mio. Euro. Auch in Süd- und Westeuropa setzte das Unternehmen seine dynamische Entwicklung fort und erzielte ein Umsatzplus von 28,1 Prozent sowie eine Ergebnisverbesserung von 33,2 Prozent. Das Deutschland-Geschäft verzeichnete ein Umsatzwachstum um 7,6 Prozent und eine moderate Ergebnisverbesserung. In Mittel- und Osteuropa wurde ein leichter Umsatzanstieg um 3,7 Prozent erreicht. Das operative Ergebnis verbesserte sich überproportional um 31,1 Prozent.

Dazu Michael Rentmeister, CEO der OVB Holding AG: “Ich bin stolz darauf, dass wir uns trotz einer in ganz Europa zunehmenden Regulierungswut – getrieben von vermeintlichem Verbraucherschutz– nicht haben bremsen lassen, unseren gesellschaftlichen Auftrag als Finanzvermittler zu erfüllen. Um eine soziale Krise breiter Bevölkerungsschichten aufgrund der demografischen Entwicklung und der zurückgehenden Leistungsfähigkeit der sozialen Sicherungssysteme abzuwenden, werden Finanzvermittler mit einem am Bedarf der Menschen ausgerichteten Beratungs- und Produktangebot gebraucht“, erläutert Michael Rentmeister, CEO der OVB Holding AG, die Hintergründe für die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal und weiter:

„Besorgniserregend ist aus unserer Sicht, dass die bereits bestehende Komplexität dazu führt, dass selbst Fachleute die Wirkungsweisen neuer Gesetze kaum noch abschätzen können. Das eigentliche Ziel, dass Menschen aufgrund guter Beratung eigenverantwortlich ihre Altersvorsorge aufbauen, wird damit oft konterkariert. Ein wirtschaftlich gesundes Vermittlergewerbe bildet die unabdingbare Voraussetzung für kundenorientierte und qualifizierte Finanzberatung“, so Rentmeister, „wir werden deshalb nicht müde, deregulierende Ideen zu platzieren bzw. einen Regulierungsstopp zu fordern, statt neue Regulierungsüberlegungen einfach gut zu heißen.“

Ähnlich der Tenor bei MLP: “„Wir sind gut ins neue Jahr gestartet. Unsere Märkte sind nach wie vor sehr schwierig und werden uns auch in den kommenden Monaten viel abverlangen. In diesem Umfeld müssen wir unseren Erfolg hart erarbeiten. Die breit getragenen Zuwächse zeigen, dass wir uns in diesen Märkten erfolgreich bewegen können“, sagt Vorstandsvorsitzender Dr. Uwe Schroeder-Wildberg.”

Einen erneuten Zuwachs verzeichnete die Sachversicherung. Hier stiegen die Erlöse von 18,8 Mio. Euro auf 20,1 Mio. Euro. Die Krankenversicherung liegt mit 11,8 Mio. Euro genauso leicht über dem Vorjahreszeitraum (11,4 Mio. Euro) wie die Finanzierung (Umsatzanstieg von 2,9 Mio. Euro auf 3,2 Mio. Euro). Die Immobilienvermittlung zeigt sich in den übrigen Beratungsvergütungen, die von 1,3 Mio. Euro auf 2,5 Mio. Euro zulegten.

Das EBIT stieg basierend auf dem Umsatzwachstum auf 7,0 Mio. Euro (3,4 Mio. Euro). Der Konzernüberschuss lag mit 5,2 Mio. Euro um 93 Prozent über dem Vorjahr (2,7 Mio. Euro).

Im ersten Quartal hat MLP 5.800 Neukunden (6.000) gewonnen. Bei der Beraterzahl zeigt sich der übliche saisonale Rückgang zum Jahresauftakt. Zum 31. März waren 1.931 Kundenberater für MLP tätig (31. Dezember 2014: 1.952). Wie im Februar angekündigt hat MLP eine umfangreiche Recruiting-Offensive gestartet. Ziel ist es, die Beraterzahl bis Ende 2015 über den Stand vom 31. Dezember 2014 zu steigern. Das in der MLP Gruppe betreute Vermögen legte auf 29,0 Mrd. Euro zu (31. Dezember 2014: 27,5 Mrd. Euro). Die Beitragssumme des Neugeschäfts in der Altersvorsorge betrug 570 Mio. Euro (630 Mio. Euro). (vwh)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten