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Starker Franken belastet Schweizer Exportwirtschaft

29.01.2015 – franken_150Der starke Franken setzt die Schweizer Exportwirtschaft erheblich unter Druck, weil sich deren Waren im Ausland erheblich verteuern. Allerdings erwachsen langfristig auch sehr gute Chancen im internationalen Wettbewerb, so der Kreditversicherer Euler Hermes.

So könnte vor allem die Eurozone von gestiegenen Importen der Schweizer Nachbarn profitieren. “Die Schweizer Exporteure haben durch ihre Zulieferer aus der Eurozone eine Art natürliche Absicherung gegen Währungsschwankungen“, sagte Stefan Ruf, Chef von Euler Hermes in der Schweiz. Dies könnte die Auswirkungen des starken Franken zwar mildern, “Margeneinbußen kann dies aber nicht vollständig kompensieren”, so Ruf weiter.

Zu den Gewinnern würden demnach der Schweizer Großhandel und die Importeure zählen, die zu niedrigen Euro-Preisen Waren einführen können. “Auch die Privathaushalte gewinnen durch eine höhere Kaufkraft”, sagte Thomas Krings, Risikovorstand bei Euler Hermes für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Verlierer dieser Entwicklung seien hingegen die Papier-, Holz-, Textil- und Stahlindustrie. “In diesen Branchen müssen wir in der Folge mit steigenden Unternehmensinsolvenzen rechnen”, befürchtet Krings. (vwh/td)

Link: Euler Hermes: Länderbericht Schweiz (PDF)

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