Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 


- Anzeige -

“Sozialer Sprengstoff durch Ungleichheit”

05.04.2016 – Utermann_AGIAndreas Utermann, Vorstandsvorsitzender von Allianz Global Investors, macht sich Sorgen um das Wirtschaftswachstum. “Die geldpolitischen Lockerungen der Notenbanken in den vergangenen Jahren haben ihr Ziel verfehlt”, kritisiert der Chef der Allianz-Investmenttochter. Zudem sei das Wachstum nicht so stark gestiegen, “dass es für einen Schuldenabbau reichen würde”.

Gleichzeitig sieht der neben der aktuellen EZB-Politik noch zwei weitere Probleme: “Die eine ist die Wirtschaftsschwäche. Und die zweite ist die wachsende Ungleichheit von Einkommen und Vermögen – das birgt sozialen Sprengstoff. Es ist ein Ergebnis der Globalisierung. Der typische Mittelschichtler hat verloren. Unternehmen haben Arbeit ausgelagert in andere Länder”, erläutert Utermann im Interview mit dem Handelsblatt.

Sein Lösungsansatz: “den Abwertungswettlauf der Währungen stoppen. Die westlichen Staaten könnten sich auf einen neuen Louvre-Akkord einigen. In dem haben sich 1987 die Regierungen und Notenbanker der sechs großen westlichen Industrieländer verständigt, ihre Wechselkurse in Bandbreiten zu halten”, lautet sein Vorschlag. (vwh/td)

Bild: Andreas Utermann, Vorstandschef von Allianz Global Investors (Quelle: AGI)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten