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Solvabilität beim Volkswohlbund rückläufig

02.09.2014 – volkswohl-bundDie Kapitalausstattung der Volkswohlbund Leben wird sich in den kommenden Jahren abschwächen, glaubt die Rating-Agentur Fitch. Sie stuft den Dortmunder Lebensversicherer deshalb herab.

Das starke Neugeschäft in den vergangenen Jahren könnte dem Volkswohlbund zur Last werden. Die Rating-Agentur Fitch weist auf den wachsenden Durationsmismatch bei dem Dortmunder Lebensversicherer hin. In den vergangenen Jahren wuchs die Bilanzsumme des Unternehmens um zehn Prozent und mehr jedes Jahr. Dadurch würden die Effekte aus den niedrigen Zinsen verschärft, heißt es in dem jetzt veröffentlichten Bericht von Fitch.

Die Agentur stuft den Lebensversicherer nun mit A+ ein. Zuvor waren die Dortmunder noch mit AA- bewertet worden. Die Eigenmittel liegen aber deutlich über dem Durchschnitt der Branche. Nach Schätzungen von Fitch belaufen sich die Eigenmittel der Lebensversicherer im Schnitt auf 7,4 Prozent der Passiva (2012: 7,7 Prozent). Beim Volkswohlbund liegt diese Quote bei 8,3 Prozent. Die Gruppensolvabilität des Volkswohlbundes beläuft sich auf komfortable 216 Prozent dessen, was die Aufsicht verlangt. 2012 war die Solva-Quote zwei Prozentpunkte höher. Sie wird auch in diesem Jahr sinken, glaubt die Agentur. Am Ende wird sie aber einen Wert von 180 Prozent überschreiten. (ba)

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