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Social Software: Bald selbstverständliches Arbeitsmittel

07.10.2014 – Kaiser_ProvinzialMehr Effizienz gerade in der Produktentwicklung verspricht der Einsatz von Social Software in der Versicherungswirtschaft. Stephan Kaiser, Abteilungsleiter Anwendungsentwicklung bei der Provinzial Rheinland, erklärt im VWheute-Interview, dass dieses Arbeitsmittel schon bald selbstverständlich sein wird.

“Bereits vor vier Jahren wurde die Social Software IBM Connections auf Vorstands- und F1-Ebene – inklusive Sekretariate und Assistenz eingeführt”, sagt Stephan Kaiser im Vorfeld der Veranstaltung des BWV München zum Thema Social Media, bei der er heute als Referent spricht: “Seit September 2012 verwenden wir Social Software auf breiter Ebene innerhalb der Projektarbeit, in der gesamten IT, der Betriebsorganisation und der DV-Koordination.”

VWheute: Wie gewährleisten Sie die Sicherheit der Daten?

Kaiser:: Eigentlich führt die Frage in eine falsche Richtung: Der Einsatz von Social Software erfordert auch einen Kulturwechsel beim Umgang mit Information – von der Kultur 1.0 “Welche Informationen wollen wir freigeben?” – hin zu einer Kultur 2.0: “Welche Informationen müssen wir unbedingt schützen?”. Für unbedingt schützenswerte Daten bietet die die bei uns eingesetzte Software “IBM Connections” entsprechende Konzepte wie z.B. geschlossene Communities an.

Wie ist die Akzeptanz bei den Mitarbeitern?

Sehr unterschiedlich. Viele der vielzitierten “digital natives” arbeiten ganz selbstverständlich mit der Plattform – sie erwarten ein derartiges Arbeitsmittel von einem modernen Arbeitgeber wie der Provinzial geradezu. Andere Mitarbeiter kann man nur über den Nutzwert der Software mit konkreten Anwendungsbeispielen überzeugen. Hierzu gibt es entsprechende Konzepte.

Welche greifbaren Erfolge können Sie durch den Einsatz von Social Software verzeichnen und welche Ziele verfolgen Sie weiter?

Der Informationsaustausch – insbesondere in virtuellen Teams – verbessert sich deutlich und gewinnt an Effizienz. Beispiele hierfür sind unsere Entwicklercommunity, die Nutzung in Projekten und die standortübergreifende Zusammenarbeit. Mit Social Software soll das Teilen von Wissen zum aufwandsneutralen Nebeneffekt der täglichen Arbeit werden.

Wohin geht Ihrer Meinung nach der Trend in der Branche in dem Bereich?

In der Versicherungsbranche werden viele Arbeitsergebnisse in virtuellen Teams erbracht, zum Beispiel im Produktentwicklungsprozess oder in den vielfältigen Projekten. Social Software unterstützt diese optimal. Daher wird Sie sich als selbstverständliches Arbeitsmittel durchsetzen.

Die Fragen stellte VW-Redakteurin Silvia Ellinger.

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