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SEPA-Umstellung: Eldorado für Datendiebe

16.01.2014 – CyberattackeDer elektronische Zahlungsverkehr im europäischen Wirtschaftsraum soll zum 1. Februar 2014 auf das SEPA-Verfahren umgestellt werden. Dahinter verbergen sich erhebliche Risiken. Risiken, die auch von höchster politischer Stelle wahrgenommen werden, die sich jedoch vermeiden lassen und gegen die Unternehmen sich versichern können.

Trittbrettfahrer nutzen die Umstellung, um sich unrechtmäßig Daten zu beschaffen – von der Mailadresse bis zu besonders sensiblen Bankdaten. In unverschlüsselten Mails versandte Kontoverbindungen sind ein gefundenes Fressen für Datendiebe. Auch eine Vielzahl sogenannter Phishing-Mails und -Briefe sind im Umlauf, bei denen vermeintliche Geschäftspartner um Zusendung der SEPA-Daten bitten. Eine besonders perfide Methode: Kostenlose Software, die angeblich Kontodaten automatisch in SEPA-Daten umwandelt und ganz unbemerkt die Daten an Dritte verschickt.

Egal ob Fehler bei der SEPA-Umstellung, sorgloser Umgang mit sensiblen Daten oder kriminelle Hackerangriffe, die Kosten einer Betriebsunterbrechung oder eines Datenverlusts können in die Millionen gehen. “Unternehmen sollten die SEPA-Umstellung sehr ernst nehmen und höchste Sorgfalt im Umgang mit den Daten ihrer Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter walten lassen”, sagt Stefan Sievers, Hiscox-Experte für Cyber-Kriminalität. Dazu gehöre die Überprüfung der eigenen IT-Sicherheitssysteme ebenso wie strenge Regeln für das Daten-Handling. Auch eine Absicherung für den Schadensfall durch eine Cyber-Risk-Versicherung sollte zum Standard gehören, die zusätzlich zur Betriebshaftpflicht- und Vermögensschadenhaftpflichtversicherung gegen Datenklau und ähnliches schützt. (vwh)

Foto: Bei der Umstellung auf das SEPA-System droht massiver Datenklau. (Quelle: ak)

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