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Schwergewitter nehmen zu

03.03.2016 – Hoeppe_Munich ReDie Schadenpotenziale durch Schwergewitter nehmen in vielen Teilen Europas zu. Wesentliche Ursachen dafür sind die Zunahme der Intensität von Gewittern und die Schadenanfälligkeit teurer Gebäudefassaden bei Hagelschlägen. Das stellt die Munich Re in einer aktuellen Bilanz zu den Naturkatastrophen fest.

“Teure Baumaterialien und aufwändige Fassaden tragen erheblich zum steigenden Schadenpotenzial bei Hagelschlägen bei. Neuere Studien haben auch gezeigt, dass die Intensität von Gewittern und die Schwere von Hagelschlägen in verschiedenen Regionen zugenommen haben”, sagte Peter Höppe, Leiter der Geo-Risikoforschung von Munich Re.

“Wichtiger Treiber für die stärkeren Gewitter ist der höhere Feuchtigkeitsgehalt in der unteren Atmosphäre, eine physikalische Konsequenz der langfristigen Erwärmung der Weltmeere. Angesichts der zugleich steigenden Vermögenswerte rückt daher Prävention immer stärker in den Mittelpunkt, um Schäden möglichst gering zu halten.”

Das teuerste Schwergewitter seit 1980 bleibt nach wie vor das vom Juli 2013 in Deutschland, als insbesondere durch schwere Hagelstürme zu heutigen Werten ein Gesamtschaden von 4,6 Mrd. Euro entstand. Davon waren 3,5 Mrd. Euro versichert. (vwh/ku)

Bild: Peter Höppe, Leiter der Geo-Risikoforschung von Munich Re. (Quelle: Munich Re)

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