Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

Schwache US-Konjunktur: Axa sieht Zinsschritt erst im Dezember

14.08.2015 – Dollar by_Andrea Damm_pixelio.de“Einen ersten Zinsschritt im Dezember halten wir jetzt für genauso wahrscheinlich wie im September”, glaubt Axa-Investmentstratege Franz Wenzel. Der Grund seien schwächere Konjunkturdaten. So hätten die gewerblichen Bauinvestitionen unter der Ölpreiskorrektur gelitten, und das Verbrauchervertrauen habe nachgelassen. Auch die Folgen der Yuan-Abwertung stehen einer Zinswende im Wege.

Die Verschiebung der US-Leitzinserhöhung im September deutet sich bereits seit Tagen an, berichtet VWheute. “Das enttäuschende Lohnwachstum in Verbindung mit niedrigeren Importpreisen hat den Inflationsausblick gedämpft”, glaubt AXA-Investmentstratege Franz Wenzel. “Wiederholt hat die Fed betont, dass die Geldpolitik von den Daten abhinge und eine Zinserhöhung zumindest ‘leichte’ Fortschritte am Arbeitsmarkt erfordere.” Für ihn ist es jetzt nicht mehr sicher, dass der Offenmarktausschuss bereits in seiner nächsten Sitzung mit der Zinswende beginnt. Ebenso gut sei denkbar, dass er noch etwas warte.

Insgesamt bleibe die Weltkonjunktur uneinheitlich. So wachse der Euroraum weiter mäßig, aber stabil. Die Emerging Markets dagegen bleiben nach Ansicht des Axa-Experten ein Unsicherheitsfaktor. “Die asiatischen Exporte leiden unter der schwachen Konjunktur in China”, erläutert Wenzel (siehe DOSSIER). “Für die rohstoffexportierenden Länder sind die fallenden Preise nach wie vor ungünstig.” (vwh/dg)

Bildquelle: Andrea Damm / pixelio.de

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten