Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

R+V warnt vor Mähdrescherbränden

15.07.2015 – Agrar_Rainer Sturm_pixelioExtrem trockener Getreidestaub, Funkenschlag durch hochgewirbelte Steine, Hydrauliköl und hohe Temperaturen erhöhen im Sommer die Brandgefahr für Mähdrescher, warnt die R+V. Der Versicherer verzeichnete in den vergangenen Jahren eine Verdoppelung des Schadenaufwands pro Erntesaison.

2014 zahlte die R+V rund zwei Mio. Euro für ausgebrannte Mähdrescher. Grund für das hohe Schadenaufkommen seien häufig mangelhafte Reinigung und Wartung, so der Versicherer mit Sitz in Wiesbaden. Das trockene Erntegut entwickle extrem viel Staub, der sich im und am Fahrzeug festsetzt. Funken schlagende Steine und hohe Temperaturen an der Abgasanlage der Dieselmotoren können den Staub dann leicht entzünden.

“Der Mähdrescher sollte nicht nur regelmäßig gewartet werden”, empfiehlt R+V-Agrarexperte Lothar Zschiesche: “Wichtig ist auch, alle Teile sorgfältig zu reinigen, an denen sich das Erntegut festsetzen kann.” (vwh/jko)

Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten