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Russland-Sanktionen: Atradius sieht Risiken für deutsche Exporteure

23.09.2014 – atradius_logo_kleinDer Kreditversicherer Atradius informiert seine Kunden laufend über mögliche Zahlungsprobleme im Russlandgeschäft. Auch Veränderungen in der Deckungssumme gehören dazu. In den letzten Monaten hat Atradius bereits einen Anstieg der Zahlungsverzögerungen und Zahlungsausfälle in den Branchen registriert, die besonders vom privaten Verbrauch abhängig sind.

Der aktuelle Länderbericht Russland beleuchtet die neu verhängten Sanktionen und ihre Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Situation sowie auf einzelne Branchen in Russland. Michael Karrenberg, Regional Director Risk Services Germany, Central, North, East Europe & Russia/CIS betont: „Derzeit betrachten wir die zunehmenden Schwierigkeiten für den Finanzsektor und die Unternehmensfinanzierung mit Sorge.“

Mit einem Anteil von 11,9 Prozent an den Gesamtimporten (2013) ist Deutschland nach China der zweitwichtigste Exporteur für Russland. Für deutsche Exporteure kann die angespannte Situation in Russland zu vermehrten Zahlungsverzögerungen und -ausfällen führen. Davon werden laut Beobachtungen von Atradius viele Branchen betroffen sein: Russlands Importsanktionen auf Lebensmittel und landwirtschaftliche Produkte treffen den Nahrungsmittelsektor, insbesondere die Bereiche Fisch, Fleisch und Milchprodukte. Das kann negative Folgen für die gesamte Wertschöpfungskette haben: Importeure, Großhändler, Einzelhandelsketten und kleinere regionale Händler. Auch Branchen, die stark von der Verbrauchernachfrage abhängig sind, zum Beispiel langlebige Konsumgüter und Unterhaltungselektronik, werden weitere Einbußen verzeichnen müssen.

Link: Atradius Länderbericht Russland

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