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RSA-CEO geht wegen schwarzer Löcher in den Kassen

17.12.2013 – scicluna-rsaWie die RSA Insurance Group aus England auf ihrer Website meldet, stellt Simon Lee seinen Posten als Vorstandsvorsitzender zur Verfügung, nachdem immer größere Verluste in der Kfz-Sparte und im Bereich Haftpflicht zu Tage traten. Nachfolger wird Martin Scicluna.

Auch die Stürme der letzten Wochen schlugen einer internen Revision zufolge schwer auf das Ergebnis. In Verbindung mit den Belastungen auf dem irischen Markt ergibt sich für RSA, früher bekannt als Royal and Sun Alliance, eine Verdoppelung der Verluste auf insgesamt 130 Mio. Britische Pfund. Damit fällt die Dividende, zum dritten Mal in Folge, auch in diesem Jahr aus. Der Kurs der Aktie gab daraufhin massiv nach und notiert derzeit bei 90 Pfund. Noch im November kratzte das Papier an der 130 Pfund Marke.

Sun Alliance ist aus einer Fusion der Versicherungsunternehmen Sun und Alliance entstanden. Das Unternehmen Sun geht als eines der ältesten britischen Versicherungen bis in das Jahr 1710 zurück.

Martin Scicluna, der neue RSA Vorsitzende sagte: “RSA bleibt weiter eine führende Versicherungsmarke. Wir haben beneidenswerten Marktpositionen rund um den Globus und attraktive Unternehmen mit gesunden Profitabilität. Wir haben große Erfahrung und ein fähiges Management-Team. Der Verwaltungsrat und ich sind überzeugt, dass RSA wieder auftauchen wird, stärker als je zuvor.” (vwh)

Foto: Martin Scicluna (Quelle: RSA)

Links: Mitteilung der RSA (engl.), Bericht im Telegraph (engl.), RSA Chart

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