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Risikoprognose zu Fahrzeugtyp und Verletzungsart

14.10.2014 – Telematik_Rainer Sturm_pixelio.deDie Verknüpfung von Daten zu Unfallverletzungen mit relevanten Fahrzeugdaten kann, so Lars Klußmeyer, Prokurist Business Development der Audatex Deutschland, unter Wahrung des Datenschutzes zu mehr Transparenz und optimierten Prozessen im Schadenmanagement führen.

Welche speziellen Verletzungen treten bei Unfällen mit bestimmten Autos vermehrt auf? Gibt es Auffälligkeiten und Zusammenhänge? Spielen relevante Fahrzeugdaten wie Typ, Beschädigung oder Sitzposition eine Rolle? Kann man diese zur früheren Fallerkennung und zu verbesserten Risikoprognosen nutzen?

Diesen Fragen ging Lars Klußmeyer, Prokurist der Business Development Audatex Deutschland, einem Spezialisten für Kfz-Unfallschäden, bei seinem Vortrag auf der Fachtagung Assecuranz nach. Seine These: „Personenschäden sind als zweitgrößter Kostenblock jedoch the next big thing.“ Während die Datenstrukturierung etwa zur Plausibilitätsprüfung beim Kfz-Schaden schon sehr weit gediehen sei, erscheine das Personenschadenmanagement von einheitlichen Standards noch recht weit entfernt.

Vor dem Hintergrund der technischen Weiterentwicklung in der Fahrzeugindustrie blickte Klußmeyer in die USA, wo erste Firmen die Echtzeitübertragung von telematischen Daten aus dem Fahrzeug zur Personenschaden-Vorhersage und zur Tarifierung nutzen. Ob statt einer „ersten Schadenmeldung“ auch in Deutschland bald eine „sofortige Schadenmeldung“ aus dem Fahrzeug möglich sei, – das verwies Klußmeyer – noch – in den Bereich der Vision. (vwh)

Bildquelle: Rainer Sturm/ pixelio

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