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Regulierungsdruck überfordert Versicherer

06.10.2015 – hans_eder_innovalueDie Umsetzung strategischer Programme mit den “einhergehenden einschneidenden Veränderungen” in den Versicherungsunternehmen “führen häufig zu einer Überlastung und können den laufenden Betrieb lähmen”, sagt Hans Eder von Innovalue. Um die notwendigen Strategien umsetzen zu können, müssten “sich die Unternehmen strukturell für Transformationsprozesse aufstellen und das dafür notwendige Know-how ausweiten”, fordert Eder.

“Versicherungsunternehmen als vergleichsweise große Organisationen reagieren üblicherweise eher träge auf Veränderungen”, konstatiert Eder in einem Marktkommentar. Die zahlreichen und teils gleichzeitigen strategischen Herausforderungen “stellen deshalb eine besondere Herausforderung dar”.

Allerdings seien die “oft siloorientierten Strukturen und Zusammenarbeitsformen für parallel laufende Umsetzungsprogramme und die sich daraus ergebenden Veränderungen in der Organisation schlicht nicht ausgelegt”, bemängelt der Experte. Dies werde besonders “beim Thema Omnikanalstrategie, bei Maßnahmen zur Komplexitätsreduktion oder zur Steigerung der Kundenzufriedenheit im Schadenmanagement” deutlich.

Seine Forderung: “Grundsätzlich muss sich ein Versicherungsunternehmen zu einer schnell lernenden Organisation wandeln.” Daher müssten “bereits bei der Strategieerstellung die wechselseitigen Auswirkungen verschiedener Maßnahmen antizipiert werden”, konstatiert Eder. Dessen Erfolgsrezept: “ein klares Verständnis der Herausforderungen und strategischen Vorhaben, Change-Skills sowie Kenntnisse bereichsübergreifender Prozesse.” (vwh/td)

Bild: Hans Eder ist Partner und Leiter der Innovalue Solutions GmbH. (Quelle: Innovalue)

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