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“Regulatorische Beschränkungen müssen gelockert werden”

29.06.2015 – andreas_zanner_cmsAndreas Zanner, IPO-Experte der Kanzlei CMS Hasche Sigle, fordert, Versicherungen und Pensionsfonds von regulatorischen Fesseln zu befreien. In einem Interview mit dem Manager Magazin forderte er, die seit der Finanzkrise geltenden Beschränkungen für institutionelle Investoren wie Pensionsfonds, Versorgungswerke sowie Lebensversicherungen zu lockern.

“Damit hätten nicht nur Wachstumsunternehmen und andere Börsendebütanten bessere Chancen, institutionelle Investoren als Aktionäre bei einem IPO zu gewinnen”, sagt Zanner. Dies wäre auch “von Vorteil für die institutionellen Investoren sein, die für ihre Anleger mit konservativen Investments kaum noch Renditen erzielen können”.

Mit Blick auf die Versicherer übte er auch Kritik an den geplanten Regularien von Solvency II: “Solvency II schränkt Versicherer in ihrer Anlagepolitik ein und macht die Aktienanlage insbesondere für kleine Versicherer unattraktiv”, so Zanner weiter.

Denn: “Wer zu stark reguliert, nimmt den Investoren die wichtige Chance auf Rendite. Zudem wird der Zugang zum Kapitalmarkt begrenzt, worunter Firmen leiden, die für Wachstum auf frisches Kapital angewiesen sind”, so sein Fazit. (vwh/td)

Link: Das vollständige Interview

Bild: Andreas Zanner (Quelle: CMS Hasche Sigle)

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