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PSVaG mit niedrigem Schadenvolumen

18.05.2016 – melchiors-150Der Pensionssicherungsverein (PSVaG) hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 insgesamt 94.07 Arbeitgeber (2014: 94.034) mit insolvenzsicherungspflichtiger betrieblicher Altersversorgung gemeldet. Nach Angaben des PSVaG stehen 10,9 Mio. Versorgungsberechtigte (2014: 10,9 Mio.) mit entsprechenden Anwartschaften unter Insolvenzschutz.

Davon betroffen sund nach Unternehmensgaben 4,1 Millionen Rentner sowie 6,8 Millionen Arbeitnehmer. Dabei ist die Zahl der zu sichernden Renten und Anwartschaften mit 18.667 deutlich höher als noch im Vorjahr (2014: 11.605). Das Schadenvolumen belief sich 2015 nach Angaben des PSVaG auf 862,0 Mio. Euro (2014: 398,6 Mio.). Gleichzeitig sank die Zahl der Insolvenzen im vergangenen Jahr auf 467 (2014: 587).

Das Beitragsvolumen betrug 787,0 Mio. Euro (2014: 320,0 Mrd.). Den gesicherten Anwartschaften im Barwert von 3.081,1 Mio. Euro standen nach Angaben des PSVaG zum Jahresende 2015 Deckungsmittel in Höhe von 2.623,4 Mio. Euro gegenüber. Dies entspricht einer kapitalmäßigen Abdeckung von 85 Prozent.

Wie der PSVaG weiter mitteilte, liegt die Schadenentwicklung im ersten Quartal 2016 auf dem Niveau des Vorjahres. Dabei geht der Pensionssicherungsverein von einem moderaten Schadengeschehen im laufenden Jahr aus, insofern es keine größeren Schäden gebe. (vwh/td)

Bild: Hans H. Melchiors, Vorstand des Pensionssicherungsvereins (PSVaG) (Quelle: PSVaG)

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