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Provinzial scannt Hagelschäden erstmals elektronisch

24.06.2014 – hagelschadenNach Sturmtief Ela setzt die Provinzial jetzt erstmals bei Sammelbesichtigungen ein automatisiertes System zur Messung von Hagelschäden ein. Allein im Sauerland meldeten Provinzialkunden mehr als 800 hagelbedingten Kfz-Schäden. Die Schadenabwicklung wird damit deutlich beschleunigt.

Das Unwetter Ela hat über Pfingsten für Schäden in Millionenhöhe gesorgt. Während es im Ruhrgebiet und in anderen Regionen vor allem schwere Sturmschäden gab, hat im Sauerland der Hagel vielen Autofahrern das Fahrzeug zerdellt.

Um die Schäden schnell und unkompliziert zu erfassen, setzt die Westfälische Provinzial Versicherung als deutschlandweit erster Versicherer auf ein neuartiges System zur Vermessung von Dellen, die durch Hagelkörner verursacht wurden. „Bisher mussten bei Hagelschäden die Fahrzeuge einzeln von einem Sachverständigen begutachtet werden“, sagt Michael Bojarzyn, der als Abteilungsleiter die Einführung des Systems bei der Provinzial begleitet. „Dank des neuen Systems können die Autos nicht nur schneller, sondern auch erheblich präziser als bisher auf Schäden untersucht werden.“

Das Miko (Mobiles Identifikationssystem für Kraftfahrzeugoberflächenfehler) scannt das gesamte Fahrzeug mit hochauflösenden Kameras in einem einzigen Arbeitsschritt und erfasst auch Schäden, die für das bloße Auge kaum sichtbar sind. „Der große Vorteil für unsere Kunden liegt darin, dass sie sofort eine verlässliche Aussage darüber bekommen, wie hoch der Schaden am Fahrzeug ist. Außerdem werden die Schäden eindeutig dokumentiert. Dadurch kann es bei der Reparatur nicht zu Überraschungen kommen“, so Bojarzyn weiter. (vwh)

Bild: Was früher noch das bloße Auge des Sachverständigen erkennen musste, ist jetzt ein Fall für Miko. (Quelle: Provinzial)

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