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Prämien im Sinkflug: Hannover Re verzichtet auf Geschäft

04.02.2016 – Die Hannover Rück scheut das Risiko in der Transportversicherung. Denn trotz eines Großschadens wie Tianjin gingen die Raten zurück. Auch wegen zurückgehender Nachfrage aufgrund niedriger Ölpreise habe man sich in Transport um 8,9 Prozent zurückgezeichnet. Das gesamte Prämienvolumen für die weltweite Vertragsrückversicherung reduzierte sich um 3,5 Prozent.

Trotz der insgesamt weichen Marktbedingungen in der Schaden-Rückversicherung geht die Hannover Rück davon aus, ihre Gewinnziele für das laufende Jahr zu erreichen. Ulrich Wallin erwartet laut dpa keine negativen Auswirkungen auf seine Gewinnziele für 2016, “auch wenn der Preisverfall in einigen Märkten erheblich war.” (siehe MÄRKTE)

Der Hannover-Rück-Chef peilt wie schon für das abgelaufene Jahr weiterhin einen Überschuss von 950 Mio. Euro an. Analysten gehen demnach sogar von gut einer Milliarde für 2015 und 982 Mio. Euro für 2016 aus.

Die Hannover Rück erwartet in der Schadenrückversicherung ein leicht rückläufiges Prämienvolumen, in der Personenrückversicherung einen weiteren Ergebnisanstieg. Die Kapitalanlagen sollen 2,9 Prozent Rendite erwirtschaften. (vwh/ku)

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