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Portugal: Aegon schmiedet Allfinanzbündnis mit der Banco Santander

11.09.2014 – rolf-engelhardt-150-herzVon VWheute-Spanien-Korrespondent Rolf Engelhardt.

Die holländische Aegon steigt in den portugiesischen Allfinanzmarkt ein. Gerade hat sie ein Bündnis mit der lokalen Tochtergesellschaft der Banco Santander bekannt gegeben. Es knüpft an ein bereits bestehendes Joint Venture im spanischen Markt an. An den beiden neu gegründeten Tochtergesellschaften wird die Aegon die Mehrheit halten.

Die Aegon exportiert ihr erfolgreiches Allfinanzbündnis mit der Banco Santander aus Spanien ins Nachbarland Portugal. Dort wird künftig die lokale Tochtergesellschaft der Santander, die Bankengruppe Santander Totta, der exklusive Vertriebspartner der Aegon für den portugiesischen Markt sein. Das Vertriebsbündnis ist auf eine Dauer von 25 Jahren für die Segmente Lebensversicherung und Nicht-Lebensversicherung definiert.

Im Rahmen der praktischen Umsetzung werden beide Unternehmen ein Joint Venture starten, wobei ein neuer Lebensversicherer und ein neuer Nichtlebensversicherer gegründet werden sollen. Daran wird die Aegon jeweils 51 Prozent der Anteile halten, der Rest soll bei der Santander Totta liegen. Das Vertriebsnetz der Santander Totta umfasst 630 Zweigstellen.

Ausgeklammert werden sollen Sparprodukte, die Krankenversicherung und die Kraftfahrtversicherung. „Der Grund für unseren Markteinstieg in Portugal ist die positive Erfahrung aus unserer Allianz mit der Santander in Spanien, die schrittweise Verbesserung der Wirtschaftsentwicklung des Landes und die von uns erwartete zunehmende Nachfrage nach Versicherungsprodukten.“, sagt der CEO von Aegon España Jaime Kirkpatrick.

Der Einstieg von Assekuranzhäusern bei den Versicherungsaktivitäten der Banco Santander hat sich in den vergangenen Jahren deutlich beschleunigt. In 2011 verkaufte die Santander einen Anteil von 51 Prozent ihrer gesamten Aktivitäten im lateinamerikanischen Assekuranzgeschäft an die Zurich mit einem einhergehenden strategischen Vertriebsbündnis. In 2012 verkaufte sie nach gleicher Strickart 51 Prozent des Kapitals ihrer spanischen Allfinanzaktivitäten.

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