Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

Plus auch in der LV: Universa wächst spartenübergreifend

21.07.2014 – universa-hauptverwaltungBei allen drei Unternehmen der Universa-Gruppe konnte ein Beitragswachstum erzielt werden. Im Gesamtergebnis stiegen die gebuchten Bruttobeiträge um 2,5 Prozent auf 663,0 Mio. Euro. Aus den Kapitalanlagen konnte ein Ergebnis von 176,5 Mio. Euro (2012: 165,3) erwirtschaftet werden. Die Bruttoleistungen betrugen 757,2 Mio. Euro (714,4). Das Geschäftsergebnis nach Steuern konnte von 79,6 auf 99,5 Mio. Euro gesteigert werden.

Vorstandsvorsitzender Gerhard Glatz zeigte sich zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2013: „Wir haben uns in einem schwierigen Marktumfeld erneut gut weiterentwickelt und sind für unsere Versicherten und Vertriebspartner nach wie vor ein stabiler, zuverlässiger Partner.“

Vom Gewinn wurden der Rückstellung für Beitragsrückerstattung, die den Versicherten zugute kommt, 85,2 Mio. Euro (67,0) zugeführt, der höchste Wert in der Unternehmensgeschichte. Das Eigenkapital konnte durch eine Erhöhung von 195,1 auf 207,8 Mio. Euro erneut gestärkt werden. Die Kapitalanlagen stiegen im vergangenen Geschäftsjahr um 7,1 Prozent auf 4.591,7 Mio. Euro.

Universa 2013

(Klicken zum Vergrößern)
Grafik: Die Zahlen der Universa auf einen Blick (Quelle: Universa)

Als Erfolgsfaktor sieht Glatz nach wie vor die Unabhängigkeit als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit und die Konzentration auf das Privatkundengeschäft in Deutschland.

Die Krankenversicherung konnte zum 170-jährigen Bestehen einen überdurchschnittlichen Zuwachs von 2,6 Prozent (Markt 0,7) verzeichnen und die Beitragseinnahmen auf 533,4 Mio. Euro steigern.
In der Lebensversicherung stiegen die Beitragseinnahmen von 98,2 auf 100,0 Mio. Euro. Besonders erfreulich war der Zuwachs bei den laufenden Beiträgen. Hier konnte die Universa um 1,4 Prozent über dem Marktniveau zulegen. Die Einmalbeiträge stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 7,3 Prozent; kurzfristige Kapitalisierungsgeschäfte zulasten der Versichertengemeinschaft wurden dabei nicht getätigt, wie Glatz betonte. Die Beitragssumme des selbst abgeschlossenen Neugeschäfts stieg im Geschäftsjahr um 13,4 Prozent. Als zusätzliche Sicherung in der Niedrigzinsphase wurde für Bestandsversicherte mit hohem Garantiezins die Zinszusatzreserve um 10,5 auf 25,4 Mio. Euro aufgestockt. Das Ergebnis aus Kapitalanlagen konnte von 47,4 auf 52,9 Mio. Euro gesteigert werden. Das entspricht einer Nettoverzinsung von 4,5 Prozent (Vorjahr 4,0). „Unsere Eigenkapitalquote liegt mit 41,8 Promille über dem Branchendurchschnitt und stellt einen zusätzlichen Stabilitätsfaktor für unsere Versicherten dar“, so Vorstandsvorsitzender Glatz.

Die von der Aufsichtsbehörde geforderten Stresstests hat die Universa durchgängig über alle drei Unternehmen mit deutlicher Überdeckung bestanden. Von der Politik und den Notenbanken wünscht sich der Vorstandsvorsitzende eine baldige Rückkehr zur Normalität bei der Zinspolitik. Aufgrund der demografischen Probleme für die umlagefinanzierten Sozialversicherungssysteme dürfe private Vorsorge durch die verordnete Niedrigzinspolitik nicht erschwert werden. (vwh)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten