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Ping An steigert Gewinn und investiert in Europa

19.08.2016 – Konzernzentrale Ping An - quelle hyTrotz der Marktturbulenzen an Chinas Börsen konnte der zweitgrößte Versicherer aus Fernost dank höherer Prämieneinnahmen und profitabler Bankgeschäfte sein Nettoergebnis im 1. Halbjahr 2016 um 18 Prozent auf 6,2 Mrd. US-Dollar steigern. Ping An übertrifft damit die Halbjahresergebnisse seiner Konkurrenten im Land. Trotz Brexit setzen die Chinesen weiter auf den britischen Markt.

Die verdienten Nettoprämien wuchsen um 27 Prozent, die gesamten Nettoerträge aus Kapitalanlagen fielen dagegen um 54 Prozent. Laut der chinesischen Finanzaufsicht sind die Halbjahreserträge der gesamten Versicherungsbranche ebenfalls um 54 Prozent auf insgesamt 105,6 Mrd. Yuan gesunken. Das Versicherungsgeschäft von Ping An trug mit 22,7 Mrd. Yuan den größten Teil zur Gesamtsumme der Beitragseinnahmen in Höhe von 256,87 Mrd. Yuan (Vorjahr: 212,28 Mrd. Yuan) bei.

CFO Jason Yao erklärte, dass der Versicherer seine Auslandsinvestitionen auf fünf bis zehn Prozent hochschrauben werde. Derzeit liegt die Quote bei zwei Prozent. Die Chinesische Versicherungsaufsichtsbehörde erlaubt Auslandsinvestitionen in Höhe von 15 Prozent. USA, Großbritannien und der Rest Europas zählt Yao zu den Schlüsselmärkten. “Der britische Aktienmarkt hat sich sein dem Referendum erholt. Wir beobachten das ganz genau und es ergeben sich dementsprechend viele Investitionsmöglichkeiten”, sagt Yao.

In der jüngst veröffentlichten Forbes-Liste der Top 500 der weltweit größten Unternehmen hat es der chinesische Versicherer Ping An auf Platz 41 geschafft. Das bedeutet im Vergleich zu 2015 eine Verbesserung um 55 Plätze. Nach diesem Ranking ist die Ping An das größte Privatunternehmen Chinas. 2015 erzielte der Versicherer einen Umsatz von 110,3 und einen Gewinn von 8,63 Mrd. US-Dollar. In der Liste der wertvollsten Marken wird Ping An auf dem 57. Platz geführt und ist damit weltweit die wertvollste Marke aus der Versicherungsbranche überhaupt. (dg/hy)

Bild: Ping Ans Konzernzentrale in Shenzhen (Quelle: hy)

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