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Personalkarussell um den Chefposten bei Generali

08.02.2016 – Greco_GeneraliMit dem Wechsel von Generali-Chef Mario Greco zur Zurich im Mai dieses Jahres dreht sich nun das Personalkarussell um dessen Nachfolge immer schneller. Wie Börsenzeitung nun aus Mailänder Finanzkreisen erfahren haben will, werden derzeit drei Kandidaten als mögliche Nachfolger gehandelt – darunter auch der ehemalige Co-Vorstandschef Sergio Balbinot.

Der 58-Jährige hatte unter dem früheren Generali-Präsidenten Antoine Bernheim gemacht. Nach dem Wechsel Grecos zur Generali ging Balbinot jedoch zur Allianz. Sein Vorteil: Er kennt die Generali wie seine Westentasche, verfügt über Auslandserfahrun und spricht fließend Deutsch, Französisch und Spanisch. Als weitere Kandidaten werden laut Börsenzeitung Finanzchef Alberto Minali sowie Philippe Donnet gehandelt, der aktuell das Italien-Geschäft der Generali verantwortet.

Allerdings scheinen sich die Aktionäre laut Bericht hingegen weder über die Nachfolge des scheidenden Generali-Chefs noch über die künftige Strategie des Versicherers einig zu sein. Während die Mailänder Investmentbank Mediobanca einen Expansionskurs der Generali und den Erwerb einer Bankbeteiligung bevorzuge, sprechen sich andere Anteilseigner dafür aus, den Fokus eher auf das Versicherungsgeschäft zu legen.

Am morgigen Dienstag soll der Verwaltungsrat tagen. Mit der Ernennung eines Nachfolgers für Greco wird laut Bericht des Blattes hingegen nicht gerechnet. Vielmehr solle eine Personalentscheidung erst Ende Februar fallen. (vwh/td)

Bild: Der scheidende Generali-Chef Mario Greco (Quelle: Generali)

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