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Partner Re will an deutsche Gewerbekunden ran

05.05.2015 – marc_vanderveer_partnerreDer Rückversicherer Partner Re sucht das Geschäft mit deutschen Klein- und Mittelunternehmen. Dazu will er Partner aus der deutschen Versicherungsbranche gewinnen. Das können Versicherer sein, Assekuradeure oder auch Makler.

Zwei oder drei Partnerunternehmen will Marc van der Veer in Deutschland gewinnen, um gemeinsam das Gewerbekundengeschäft weiter zu entwickeln. Der Niederländer leitet seit zwei Jahren die Geschäftseinheit Wholesale der Partner Re. Davor war er vier Jahre für Torus tätig gewesen, davor für Hiscox. Aus seiner Hiscox-Zeit kennt van der Veer die Besonderheiten des deutschen Marktes. Als Europa-Chef hatte er dazu beigetragen, die Münchener Dépendance in ein neues Fahrwasser zu bugsieren.

Partner Re Wholesale kooperiert derzeit mit 13 Partnerunternehmen, am Ende dieses Jahres sollen es zwanzig sein. Jedes Partnerunternehmen sollte etwa fünf Millionen Euro an Prämie generieren, die am Ende möglichst vollständig an die Partner Re Ireland Insurance Ltd gehen sollen. Aktuell kooperiert die in Amsterdam angesiedelte Geschäftseinheit mit 13 Gesellschaften, darunter der britische Assekuradeur Nexus, der zypriotische Rückversicherungsmakler Chedid Re und der türkische Versicherer Dubai Starr. In Spanien hat die Partner Re zusammen mit 15 Maklern den Assekuradeur Iberian Insurance Group geschaffen, der Berufshaftpflichtversicherungen zeichnet.

Bis zum Ende dieses Jahres sollen sieben weitere Partnerunternehmen hinzukommen. Partner Re unterstützt die Unternehmen bei der Produktentwicklung und übernimmt das Risiko möglichst komplett. Für die Assekuradeure hat Partner Re ein Tool für das Underwriting geschaffen und eines für die Schadensbearbeitung. Es funktioniert in mehreren Sprachen und Währungen und soll den Unternehmen die Abwicklung erleichtern. „Wir machen langfristige Verträge“, sagt van der Veer im Gespräch mit VW heute. In der Regel laufen die Absprachen über drei bis fünf Jahre. Im Fokus stünden zunächst Berufshaftpflicht-Risiken, doch auch für Cyberrisiken sei man offen. (ba)

Bild: Marc van der Veer (Quelle: Partner Re)

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