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ÖVB will Vorjahresverlust wieder gut machen

03.09.2014 – oevb_logo_150Nach einem Verlustjahr rechnet die Öffentliche Bremen mit deutlichen Beitragssteigerungen. Sie sollen vor allem aus Neugeschäft kommen. Im Jahr 2013 erlitt das zur VGH gehörende Unternehmen einen Verlust von knapp einer Million Euro.

Im Jahr 2013 hat der Schadenaufwand der Öffentlichen Versicherung Bremen (ÖVB) einen der höchsten Werte in der Unternehmensgeschichte erreicht, heißt es in dem jetzt im Bundesanzeiger veröffentlichten Geschäftsbericht. Die in Bremen und Bremerhaven tätige ÖVB gehört vollständig der öffentlich-rechtlichen VGH. Im vergangenen Jahr mussten die Bremer einen Schadenaufwand von 20 Mio. Euro stemmen, das waren 1,14 Mio. Euro mehr als 2012. Allein die Stürme Christian (28. Oktober 2013) und Xaver (5. Dezember 2013) belasteten den Bremer Sparkassenversicherer mit 1,7 Millionen Euro. Hinzu kamen Feuergroßschäden, die sich auf 3,6 Millionen Euro summierten. Aufgrund der extrem hohen Schadenbelastung stieg die Schaden-Kosten-Quote der ÖVB auf 105 Prozent. Mehr als die Hälfte des Geschäfts geht in Rückdeckung.

Belastet ist nicht nur die Wohngebäudesparte, sondern auch das gewerbliche Geschäft. Es leidet unter einem hohen Daueraufwand für Leitungswasserschäden. Die Schadenquote summierte sich im vergangenen Jahr auf 91,1 Prozent (2012: 93,7 Prozent). Gleichzeitig sank das Kapitalanlageergebnis der Bremer auf 1,38 Mio. Euro, das entspricht einer Nettoverzinsung von 4,5 Prozent. Für dieses Jahr erwartet die ÖVB laut dem im März erstellten Geschäftsbericht Beitragssteigerungen um 4,5 Prozent auf knapp 26 Mio. Euro, nachdem die Einnahmen im vergangenen Jahr noch stagniert haben. Vertriebliche Maßnahmen und Produktverbesserungen sollen das Geschäft beleben. (ba)

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