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OVB steigert Kundenzahl – Sorge um die private Altersvorsorge in Europa

14.08.2014 – rentmeister_ovb_foto_mstDer europäische Finanzdienstleister OVB konnte seinen Gesamtumsatz im ersten Halbjahr 2014 um 2,3 Prozent auf 103,7 Mio. Euro steigern. Nach einer im ersten Quartal 2014 erwartet verhaltenen Entwicklung legte der Umsatz des Konzerns im Vergleich der zweiten Quartale 2014 zu 2013 kräftig um rund 16 Prozent zu.

Der OVB Konzern konnte seine Kundenbasis in Europa seit Jahresmitte 2013 auf aktuell 3,14 Mio. Kunden ausbauen. Die Zahl der abgeschlossenen Neuverträge nahm im Vorjahresvergleich um 5,7 Prozent auf 247.349 Verträge zu. Die Zahl der hauptberuflich für OVB tätigen Finanzberater stieg in den vergangenen zwölf Monaten um 3,5 Prozent auf 5.134.

Im Zeitraum Januar bis Juni 2014 erwirtschaftete der OVB Konzern ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), das mit 4,7 Mio. Euro um 22,7 Prozent über dem Vorjahreswert von 3,9 Mio. Euro liegt. Der wesentliche Impuls für diese positive Entwicklung ging vom Segment Süd- und Westeuropa aus, das sein operatives Ergebnis auf 2,2 Mio. Euro verdreifachte (Vorjahr: 0,7 Mio. Euro).

OVB bekräftigt die Erwartung, im Gesamtjahr 2014 gegenüber 2013 den Umsatz leicht ausweiten und auf dieser Grundlage ein stabiles operatives Ergebnis erzielen zu können.

Kritisch bewertet Michael Rentmeister, CEO der OVB Holding AG, zum Thema Regulierung: “Zudem wünschen wir uns, dass in den Strudel zunehmender Markthindernisse und Regulierungswut langsam ein wenig mehr Ruhe einkehrt und der Fokus des Handelns sich endlich auf die demografischen Herausforderungen konzentriert“, kommentiert Rentmeister die nicht enden wollende Regulierungswelle.

Trotz dieser Erfolge sorgt sich der Manager um die private Altersvorsorge in Europa: „Wir erleben derzeit, dass eine emotional gefärbte Diskussion um Lebensversicherungen und Vergütungsmodelle für Finanzvermittler die Schlagzeilen beherrscht. Und dies, obwohl klar und auch bei Kunden weitgehend akzeptiert ist, dass gute Beratung ihren Preis hat. Viel wichtiger wäre es also, die verheerenden Wirkungen der gezielten Niedrigzinspolitik auf die Altersvorsorge an den Pranger zu stellen: Sie kommt tatsächlich einer Enteignung der Vorsorgesparer gleich und beeinträchtigt das Bewusstsein der Menschen für dringend notwendige Eigenvorsorge erheblich. Denjenigen, die hier zu falschen Schlüssen kommen, droht ein hoher Preis: Armut im Alter”, so der OVB-Chef abschließend. (vwh)

Bild: Michael Rentmeister, CEO der OVB Holding AG, sorgt sich um die private Altersvorsorge in Europa. (Quelle: mst)

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