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OVB hebt Gewinnprognose an

16.11.2015 – Der Finanzvermittlungskonzern OVB hat seinen Gewinn vor Steuern in den ersten neun Monaten um mehr als 24 Prozent auf 10,3 Mio. Euro gesteigert. Der Umsatz stieg um 6,2 Prozent auf 165,7 Mio. Euro. “Unsere Zahlen sprechen für sich”, sagt Michael Rentmeister, Vorstandsvorsitzender des OVB Konzerns.

Gleichzeitig nahm Michael Rentmeister die Vorstellungen der Zahlen zum Anlass für Kritik: “Die Niedrigzinspolitik, die drohende Überregulierung sowie die mediale Verunsicherung tragen damit Früchte, die viele Menschen in Zukunft noch teuer bezahlen werden, z. B. in Form von Altersarmut. Wenn dieser Teufelskreis durchbrochen werden soll, muss ein sofortiger Stopp für neue Gesetzesvorhaben her und ein Klima geschaffen werden, das die Tätigkeit als Finanzberater wieder attraktiver macht.”

Wachstumstreiber war Süd- und Westeuropa. Hier steigerte OVB den Umsatz in den ersten neun Monaten 2015 um 18,3 Prozent auf 37,6 Millionen Euro. In Deutschland entwickelte sich der Umsatz “deutlich über den Erwartungen”: ein Plus von 7,2 Prozent bedeutet hier 47,4 Mio. Euro.

Leichte Stagnation im Kernsegment: “Trotz einer durch zunehmende Regulierung verursachten Marktschwäche in Tschechien und Polen”, wie OVB erklärt, erhöhten sich in Mittel- und Osteuropa die Erträge aus Vermittlungen im Berichtszeitraum um 0,9 Prozent auf 80,7 Mio. Euro.

Das Unternehmen erwartet indes, dass die Umsatzerlöse 2015 gegenüber 2014 leicht steigen, und prognostiziert ein operatives Ergebnis, das gegenüber dem deutlich verbesserten Resultat 2014 nochmals spürbar zulegen könnte. Zuvor war OVB von einer stabilen Ergebnisentwicklung ausgegangen. (vwh/ku)

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