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Neue Risikomodelle für Asset Manager

24.11.2015 – Hellmich_Frankfurt_SchoolDie Kombination aus Nullzinsumfeld und verschärfter Regulierung schafft zusätzliche Risiken für Investoren und das Finanzsystem. Auf diese Herausforderungen müssen Asset Manager mit neuen Strategien und neuen Risikomodellen reagieren. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung von Martin Hellmich von der Frankfurt School of Finance & Management im Rahmen der Risikomanagementstudie von Union Investment.

Für Versicherer ist durch das Zusammenwirken von Nullzins und Solvency II eine Situation entstanden, welche nur Unternehmen mit hohen Eigenkapitalquoten bewältigen können. Versicherungsunternehmen müssen über Anlagekompetenzen in Assetklassen mit höheren Renditen verfügen und sich auf mehr Risiko und eine geringere Liquidität einstellen.

“Betreiben Lebensversicherungen die Wiederanlage unverändert, dann wird die durchschnittliche Rendite im gegenwärtigen Umfeld nur geringfügig über 2,1 Prozent liegen und damit das durchschnittliche Garantieniveau von ca. 3,3 Prozent deutlich unterschreiten”, erklärt Martin Hellmich.

Besondere Gefahren gehen zudem von einer Zinswende aus. Würden die Zinsen plötzlich um rund 200 Basispunkte steigen, könnte dies für manche der rund 60 größeren deutschen Lebensversicherungen zu einer bedrohlichen Schieflage führen. (vwh/ku)

Bild: Martin Hellmich, Lehrstuhlinhaber Financial Risk Management an der Frankfurt School of Finance & Management. (Quelle: Frankfurt School of Finance)

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