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Naturkatastrophen drücken Gewinn von Zurich

16.08.2013 – Zurich-GroupDer Versicherungskonzern Zurich hat im ersten Halbjahr wegen erheblicher Schäden durch Naturkatastrophen 17 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum verdient. Der Reingewinn nach Steuern beläuft sich nun auf 1,9 Mrd. US-Dollar.

Der Betriebsgewinn sank um neun Prozent auf 2,3 Mrd. Dollar. Konzernchef Martin Senn erklärte: „Wir haben diese Ergebnisse in einem Zeitraum erzielt, der von Naturkatastrophen und großen wetterbedingten Schäden gekennzeichnet war, darunter schwere Überschwemmungen in Ost- und Mitteleuropa, Tornados in Oklahoma, sowie eine ungewöhnlich große Zahl mittelgroßer wetterbedingter Schadenereignisse in Kanada, den USA und Europa.“

Die Schadenhöhe aufgrund der Überschwemmungen im Juni beläuft sich auf 140 Mio. Dollar. Die Verluste aufgrund zweier Tornados in Oklahoma werden auf 52 Mio. Dollar geschätzt. Der Schaden-Kosten-Satz erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 0,7 Punkte auf 95,6 Prozent.

Im wichtigsten Geschäftsbereich, dem Sachversicherungsgeschäft, sank der Betriebsgewinn um 16 Prozent auf 1,4 Mrd. Dollar. Die Bruttoprämien legten in diesem Sektor hingegen um drei Prozent zu.

Der Gewinn in der Lebensversicherungssparte blieb mit 659 Mio. Dollar konstant. Die Bruttoprämien erhöhten sich dort um elf Prozent. Auch die niedrigen Renditen bei den Kapitalerträgen drückten auf das Ergebnis. Die Gesamtkapitalanlagerendite sank um 3,1 Prozent im Vorjahreszeitraum auf nun 0,5 Prozent.

Link: Halbjahresergebnisse 2013 der Zurich Group

Foto: Sitz der Zurich Group in Zürich (Quelle: Zurich)

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