Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

National Suisse mit To-do-Liste im Auslandsgeschäft

27.03.2014 – national suisseDie Nationale Suisse verzeichnet eine leichte Gewinnsteigerung bei leicht rückläufiger Prämienentwicklung. “Die hervorragende Kapitalausstattung, unsere ausgebaute Präsenz in den Emerging Markets und ein excellentes Rating wollen wir für profitables Wachstum nutzen”, blickt CEO Hans Künzle in das laufende Geschäftsjahr.

Den Konzerngewinn konnte die Nationall Suisse um ein Prozent auf 104,5 Mio. Schweizer Franken steigern. Bei der Combined Ration verzeichnete man eine Verschlechterung um knapp zwei Prozent auf, wie das Unternehmen mitteilt, “weiterhin gute” 93,1 Prozent.  Im Segment Nichtleben Ausland kletterte die Combined Ratio von 96,3 auf enttäuschende 114,1  Prozent. Die Gründe dafür seien in erster Linie eine im Mittel höhere Frequenz bei den Normalschäden sowie die gestiegene Belastung aus Großschäden. Damit nahm in diesem Segment der Schadensatz von 64,0 Prozent im Jahr 2012 auf 77,1 Prozent im Berichtsjahr zu. Diese Verschlechterung des Schadensatzes belastete das Ergebnis im Segment Nichtleben Ausland, was mit einem Vorsteuerverlust von 28,2 Mio. Franken zu Buche schlägt. Bereits zum Halbjahr 2013 sei der Transformationsprozess in den ausländischen Tochtergesellschaften deshalb überprüft worden. Diese Überprüfung habe für Deutschland, Italien und Spanien ergeben, dass die erfolgreiche Differenzierungsstrategie fortgesetzt werden soll.

Die wichtigsten Kennzahlen des Jahresergebnisses der Nationale Suisse 2013 auf einen Blick:

  • Steigerung des Konzerngewinns um ein Prozent auf 104,5 Mio. Franken ( plus 8.1 Prozent ohne Umstellungseffekt Pensionskasse Vorjahr)
  • Combined Ratio von 93,1 Prozent (2012:91,2)
  • Solide Kapitalanlagerendite von 3,1 Prozent (Vorjahr 3,2 Prozent) bei leicht höherer Rendite aus laufenden Erträgen von 2,6 Prozent (Vorjahr 2,5 Prozent)
  • Hervorragende Eigenkapitalausstattung und erneut höhere Solvency 1 Ratio von 275,9 Prozent (Vorjahr 259,2 Prozent)
  • Deutlich höherer Dividendenvorschlag von 2,50 Franken pro Aktie (Vorjahr 1,70 Franken)
  • Rückgang der Bruttoprämien um 1,8 Prozent in Originalwährungen
  • Erfreuliches Wachstum der Lebenprämien um 3,1 Prozent dank erfolgreicher Repositionierung des Lebengeschäfts in der Schweiz
  • Rückgang der Nichtlebenprämien um 2,7 Prozent, belastet durch Motorfahrzeuggeschäft im Ausland und Volatilität bei den Specialty Lines
  • Abnahme bei den Specialty-Lines-Prämien (–4,5 Prozent währungsbereinigt) verursacht durch zyklische Specialty Lines Engineering und Credit Life
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten