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Nach einer Rosskur sieht sich Generali-Gruppe in Kranken auf Kurs

02.04.2014 – generali_pk_04_2014_lier_kleinIhre Sanierung hat die Generali-Tochter Central Krankenversicherung AG in den letzten drei Jahren rund 115.000 Vollversicherte bzw. ein Fünftel ihres Bestandes gekostet. Ende 2013 waren nur noch 379.000 Personen vollversichert. Aus dem für 2013 erwarteten Beitragsrückgang von zwei Prozent wurde ein Minus von 4,9 Prozent auf 2,14 Mrd. Euro, sagte Vorstandschef Dietmar Meister.

Mit der Sanierung sei die Central, die stark im „Billigsegment“ gewachsen war, nun aber „weitgehend durch“. Für 2014 rechnet er mit einem Storno im einstelligen Bereich. Zum 1. Januar 2014 hat die Central ihre Beiträge nochmals um 2,8 Prozent verteuert. Dies war unter anderem notwendig, weil der aktuarielle Unternehmenszins nicht die in den Bisex-Tarifen kalkulierten 3,5 Prozent, sondern nur 3,43 Prozent erreicht.

Für den Konzern setzt Meister „unverändert auf die Wachstums-Story“: Komposit soll 2014 erneut stärker wachsen als der Markt. In der Lebensversicherung soll zwar das Einmalbeitragsgeschäft um rund eine Mrd. Euro zurückgefahren werden, das Wachstumstempo aber Marktniveau erreichen. Beim Konzerngewinn rechnet Meister mit 450 bis 460 Mio. Euro.

2013 war der Konzern um 4,8 Prozent auf 18,05 Mrd. Euro und damit schneller als der Markt gewachsen, der um 3,0 Prozent zulegte. Wachstumsträger war das das Einmalbeitragsgeschäft in der Lebensversicherung, die insgesamt um 6,6 Prozent auf 12,49 Mrd. Euro zulegte. Unter dem Strich blieben 437,5 (505,7) Mio. Euro Gewinn. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Ertragslage nach den Worten von Meister verbessert. In den beiden Vorjahren profitierte die Generali von Steuereffekten. (lie)

Bild: Christoph Schmallenbach, Dr. Andrea Timmesfeld, Dietmar Meister, Dr. Torsten Utecht (v.l.n.r.) (Quelle: lie)

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