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Munich Re zu bescheideneren Prognosen gezwungen?

01.02.2016 – Branchenprimus Munich Re gewährt am Donnerstag einen Einblick in die Karten, die für dieses Jahr zum Zug kommen sollen – unter kaum idealen Vorzeichen: Das Ergebnis aus der Kapitalanlage steht unter Druck wie auch die Prämien aus dem Rückversicherungsgeschäft.

Finanzvorstand Jörg Schneider hatte Ende des vergangenen Jahres deutliche Korrekturen beim Ergebnis angekündigt. Die Rendite aus Kapitalanlagen für 2015 wird wohl bei drei statt der ursprünglich avisierten 3,3 Prozent liegen. De facto würde das einen Rückgang um mehr als 700 Mio. Euro bedeuten, bei verwalteten 235 Mrd. Euro. Ob das Jahresergebnis dann noch bei drei Mrd. Euro zu halten sein wird, zeigt sich am Donnerstag. Analysten rechnen laut Börsen-Zeitung zudem damit, dass die Munich Re in diesem Jahr kleinere Brötchen wird backen müssen. Im Schnitt würden die Prognosen einen Nettogewinn von 2,7 Mrd. Euro erwarten – 13 Prozent unter der Marktschätzung von 2015 (3,1 Mrd.).

Torsten Jeworrek
, der in der Königinstraße für das Rückversicherungsgeschäft verantwortlich zeichnet, wird den einen oder anderen Satz zu den Erneuerungen sagen müssen. Auch hier wagen Experten die Prognose, dass sich auch der Branchenprimus dem Preisverfall nicht entziehen konnte.

Die Aktie der Münchner Rück hält den Einjahresvergleich mit den Dax-30 wie auch mit dem Kursverlauf der Allianz SE nicht ganz stand. Hier hat der Rückversicherer zum Stichtag 25. Januar annähernd 10 Prozent verloren, während die Allianz hier mit -2,1 Prozent glimpflicher davonkommt – bei steigender Tendenz. Der Dax hat hier im Jahreschart vier Prozent verloren. (vwh/ku)

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