Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

Munich Re transferiert Zyklon-Risiken an den Kapitalmarkt

12.03.2014 – munichreMunich Re hat über die Zweckgesellschaft Queen Street IX Re Ltd. Deckung aus dem Kapitalmarkt für Risiken aus tropischen Wirbelstürmen in den USA und Australien mit einem Gesamtvolumen von 100 Mio. US-Dollar erworben. Es ist die achte Platzierung einer Katastrophenanleihe der Queen-Street-Serie seit 2011.

Die Katastrophenanleihe mit einer Laufzeit bis 8. Juni 2017 wurde von dem Zweck-Rückversicherer Queen Street IX Re Ltd. mit Sitz in Irland begeben. Die Risikomodellierung wurde von AIR Worldwide erstellt. Munich Re erhält durch diese Anleihe Entlastung bei Schäden aus Extremereignissen, die sich je Ereignis rechnerisch ca. einmal in 65 bis 80 Jahren ereignen. Die Quantifizierung von Schadenereignissen erfolgt anhand gewichteter und regional differenzierter Marktschadentrigger, die für US-Hurrikane durch PCS (Property Claim Services) ermittelt werden. Für Zyklone in Australien werden modellierte Marktschäden verwendet, die AIR Worldwide ermittelt.

Neben der Risikoprämie erhalten Investoren eine variable Verzinsung aus einem US-Geldmarkt-Fonds. Die Risikoprämie beträgt 5,50 Prozent pro Jahr. Die Platzierung von Queen Street IX erfolgte weltweit bei einer breit diversifizierten Gruppe institutioneller Anleger.

Vorstandsmitglied Thomas Blunck: „Mit Katastrophenanleihen können wir uns bei Spitzenexponierungen effektiv entlasten und gleichzeitig die Diversifikation des gesamten Portfolios erhöhen. Erstmals wählten wir Irland als Sitz für die lizensierte Zweck-Rückversicherungsgesellschaft. Der Bond wurde am Markt gut angenommen.“

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten