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Müllerei-Pensionskasse bleibt gefragt

09.08.2016 – Die Müllerei-Pensionskasse (MPK) ist entgegen dem Branchentrend 2015 um 1,62 Prozent auf 6.025 Versicherte gewachsen und hat bei den Beitragseinnahmen um 1,3 Prozent auf 3,77 Mio. Euro zugelegt. Auch der Neuzugang nach Ablauf des Berichtsjahres sei erfreulich, so der Vorstand im Geschäftsbericht 2015. Die Zahl der Anwärter legte 2015 um fast zwei Prozent auf 4.393 Personen zu, die Zahl der Rentner um 0,7 Prozent auf 1.632. Für Versicherungsfälle wurden mit 5,1 Mio. Euro gut drei Prozent weniger aufgewendet.

Aus den Kapitalanlagen von 110,43 Mio. Euro (+ 1,7%) wurden 4,76 Mio. Euro (+ 0,23%) Ertrag erwirtschaftet. Die laufende Bruttorendite verminderte sich auf 4,34 (4,39) Prozent. Der Anlageschwerpunkt liegt nach Unternehmensangaben “weiterhin auf relativ gering risikobehafteten Anlagearten”. In Staatsanleihen wird nicht investiert. Erstmals wurden jedoch rund eine Mio. Euro in Investmentfonds angelegt, auf die dann wegen Kursverluste gleich leichte Abschreibungen vorzunehmen waren.

Die Deckungsrückstellung wird nur alle drei Jahre neu berechnet. Die nächste Berechnung erfolgt Ende 2016. Der Jahresüberschuss von 1,73 (1,86) Mio. Euro wurde daher in den Ausgleichsposten für die Deckungsrückstellung eingestellt. Diese belief sich zum Jahresende auf 105,86 Mio. Euro. Der MPK können Müllereien, Unternehmen aus der Futter- und Düngemittel-, Nahrungs- und Genussmittelbranche und der Agrarwirtschaft sowie artverwandter Wirtschaftszweige beitreten. Nicht-Mitgliedergeschäft wird keines betrieben, die bestehenden Versicherungen sind nicht rückversichert. (lie)

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