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Marsh beobachtet Risikoappetit auf anorganisches Wachstum

03.06.2014 – marsh_EngelsDie Nachfrage nach Versicherungslösungen für Transaktionsrisiken steigt immens. Die von Marsh weltweit platzierten Policen stiegen allein im Zeitraum von 2010 bis 2013 um 155 Prozent.

Das geht aus dem Bericht “M&A Transactional Risk Solutions: Global Growth Special Edition”, den Marsh jüngst veröffentlichte. Der „Risikoappetit“ spielt für dieses Wachstum laut Pressemitteilung eine zentrale Rolle. „Viele Unternehmen schauen sich grenzüberschreitend nach Chancen für anorganisches Wachstum um. Das unbekannte Terrain, auf das man sich mit internationalen Transaktionen begibt, macht sie im Hinblick auf Gewährleistungsrisiken sehr viel vorsichtiger“, sagt Robert Engels, Leiter des Geschäftsbereiches Private Equity and M&A Services (PEMA) bei Marsh. „Versicherungslösungen für Transaktionsrisiken helfen, diese Risiken besser in den Griff zu bekommen und zu minimieren. Dies gilt aber genauso für rein deutsche Deals.“

Sinkende Prämien würden darüber hinaus zur weltweit steigenden Beliebtheit der Gewährleistungsversicherungen beitragen. So gibt Marsh den durchschnittlichen Prämiensatz für die Region EMEA im Jahr 2013 mit rund 1,5 Prozent der abgeschlossenen Deckungssummen an, verglichen mit 2,1 Prozent in 2010. „Die Tatsache, dass neue Anbieter auf den Markt kommen, fördert in Verbindung mit den fallenden Prämien die Produktinnovation, denn die Versicherer suchen nach neuen Wegen, sich vom Wettbewerb abzuheben und ihren Bestand zu erhalten. Davon profitieren vor allem die Kunden“, erklärt Engels.

Der Transfer von Risiken auf eine sogenannte Gewährleistungsversicherung (Warranty & Indemnity, W&I) kann bei Unternehmenskäufen bzw. -verkäufen schnell und kosteneffizient zur Bewältigung von ansonsten oft nur schwer überwindbaren Deal-Hindernissen beitragen. Laut Bericht betrugen die Deckungssummen der von Marsh platzierten W&I-Versicherungen 2013 im Vergleich zu 2010 nach geografischen Gebieten: in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) 2,74 Mrd. US-Dollar (2010: 1,5 Mrd. Dollar), Asien-Pazifik 1,03 Mrd. Dollar (2010: 114 Mio. Dollar) und in Nord- und Südamerika 1,03 Mrd. Dollar (2013: 395 Mio. Dollar). (vwh)

Foto: Robert Engels, Marsh Geschäftsbereichsleiter, sieht Versicherungslösungen für Transaktionsreisiken als wichtige Investitionsstütze. (Quelle: Marsh)

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