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Mapfre wächst kräftig mit erfolgreicher Diversifikationsstrategie

12.01.2016 – Der spanische Marktführer Mapfre entwickelt sich dynamisch trotz der Wachstumsschwäche des Heimatmarktes Spanien und des wichtigsten Auslandsmarktes Brasilien. Die Erfolgsfaktoren sind eine konsequente internationale Expansion mit Risikostreuung und die Forcierung ausgewählter Kerngeschäftsfelder.

“Wir sind überzeugt, dass wir 2015 das Vorjahresergebnis noch übertreffen werden“, sagt der Präsident der Mapfre-Gruppe, Antonio Huertas. Im Gesamtjahr 2014 legte das Beitragsvolumen der Mapfre noch um 2,6 Prozent zu. Die Zahlen zum dritten Quartal 2015 zeigen ein Prämienwachstum von 5,4 Prozent auf 17,3 Mrd. Euro gegenüber dem Vorjahresquartal. Sie ist somit auf einem guten Weg, trotz Wachstumsproblemen in einigen strategischen Kernmärkten.

Sorgen macht der Heimatmarkt Spanien, in dem die Assekuranz wegen der Rezession bereits seit acht Jahren kaum wächst. Selbst bei einem Wirtschaftswachstum von über drei Prozent im vergangenen Jahr stagnierte der Markt. Nach den ersten neun Monaten 2015 hatte die Mapfre-Geschäftseinheit Iberia (Spanien und Portugal) einen Prämienabrieb von 3,7 Prozent auf 5,1 Mrd. Euro hinnehmen müssen.

Im wichtigsten Auslandsmarkt Brasilien ist das Prämienvolumen um neun Prozent auf 3,7 Mrd. Euro eingebrochen. Brasilien macht ein Fünftel des Beitragsaufkommens der Mapfre-Gruppe aus. Dort belastet die wirtschaftliche Rezession und die Abwertung des brasilianischen Real zum Euro. Auf Basis der lokalen Währung hat Mapfre in Brasilien allerdings um 4,4 Prozent zugelegt.

Die Mapfre-Gruppe als Ganzes wächst trotzdem kräftig dank ihrer erfolgreichen Expansions- und Diversifikationsstrategie. Sie expandiert über Zukäufe in neue Märkten mit geringer Korrelation zu bestehenden. Beispiele sind der Erwerb von Direct Line in Deutschland und Italien oder der The Commerce Group in den USA. Im dritten Quartal 2015 konnte sie dadurch den Prämienrückgang in Spanien und Brasilien mit einem Beitragswachstum in Nordamerika von 33,7 Prozent und in Mittelamerika von 63,8 Prozent kompensieren.

Darüber hinaus forciert sie international das organische Wachstum ausgewählter Kerngeschäftsfelder wie der Rückversicherung oder Industrieversicherung. Beim Vertriebswegemix liefern erfolgreiche Bancassurance-Allianzen spürbare Wachstumsimpulse. Bestes Beispiel ist Brasilien. Dort betreibt sie das Joint Venture BB Mapfre mit dem nach der Bilanzsumme größten Finanzinstitut Lateinamerikas Banco do Brasil. Dadurch ist sie dort zu einem der führenden Lebensversicherer aufgestiegen. (reh)

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