Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 


- Anzeige -

Mapfre mit 20-prozentigem Gewinnschub ohne Wachstum

28.07.2016 – Der ewige Branchenprimus im Land kehrt auf die Erfolgsspur zurück. Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio) verbessert sich um 1,6 Prozent auf 97,5 Prozent. Die Prämieneinnahmen bleiben konstant bei zwölf Mrd. Euro. Das Spanien-Geschäft erholt sich von der Krise. Mapfre-Präsident Antonio Huertas führt das auf das Kostensenkungsprogramm zurück.

Besonders beim Kfz-Geschäft sei das nicht zu übersehen, merkte Huertas an. Die Insurance Unit generierte Prämieneinnahmen in Höhe von 9,86 Mrd. Euro, während der Bereich “Global Risk” 636 Mio. Euro einbrachte. Der Gewinn stieg auf insgesamt 380,4 Mio. Euro (2014: 315,6). Allerdings sieht es beim Neugeschäft düster aus.

Sorgen bereitet Mapfre derzeit vor allem der Policenverkauf der Konkurrenz über den Bankschalter. VidaCaixa, ein Bancassurance-Versicherungsunternehmen der CaixaBank, überholte im Geschäftsjahr 2015 Mapfre beim Prämienvolumen mit einem 30-Prozent-Wachstum. “Es ist wahr, dass wir unsere Führungsposition in Spanien verloren haben, aber das beunruhigt uns keineswegs”, kommentiert Antonio Huertas. Oft sei es für die Kunden dann gar nicht eindeutig auszumachen, ob es sich nun um ein Bank- oder Versicherungsprodukt handele. “Bei uns ist es eindeutig, wir verkaufen Versicherungspolicen und beim gegenwärtigen Zinsumfeld ist es sehr schwierig, wettbewerbsfähige Produkte zu kreieren”, erläutert der Mapfre-Chef. (vwh/dg)

Tags:
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten