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Mapfre meldet Gewinnsprung

14.02.2014 – mapfre-logoDer größte spanische Versicherer meldet für das Geschäftsjahr 2013 einen Gewinnsprung um fast 19 Prozent auf rund 790 Mio. Euro. Aufgrund von Währungseffekten ist das Prämienvolumen nur moderat um 1,2 Prozent gestiegen. Die internationale Diversifizierungsstrategie war entscheidend für das überzeugende Ergebnis der Spanier.

„Das sind sehr positive Ergebnisse vor dem Hintergrund der nationalen und internationalen Rahmenbedingungen.“, sagt der Präsident der Mapfre Antonio Huertas. Während der Bilanzpressekonferenz zu den Geschäftsergebnissen 2013 hat er einen Gewinnanstieg auf Gruppenebene um 18,7 Prozent auf 790,5 Mio. Euro bekannt gegeben. Das Prämienvolumen erhöhte sich um 1,2 Prozent auf 21,8 Mrd. Euro.

Deutlich negativ auf die Prämienentwicklung ausgewirkt hat sich die Aufwertung des Euro gegenüber einer Reihe von Währungen in Lateinamerika. Ohne die Währungseffekte wären das Beitragsaufkommen und der Gewinn der Mapfre-Gruppe in 2013 um 8,1 Prozent beziehungsweise 26,3 Prozent gestiegen. „Das ist Teil des volatilen Panoramas, das wir gegenwärtig erleben.“, sagt Huertas. Zufrieden zeigt er sich mit der kombinierten Schaden-Kosten-Quote von 96,1 Prozent.

Die starken positiven Impulse kommen für die Mapfre aus dem Ausland. Es steuert 72 Prozent der Prämieneinnahmen und 64 Prozent des Gewinns der Gruppe bei. „Die internationale Diversifizierung ist entscheidend für uns.“, sagt Huertas. Die Mapfre ist vor allem in Lateinamerika, den USA und der Türkei aktiv. In Lateinamerika ist die Mapfre die größte internationale Versicherungsgruppe und in vielen Ländern zudem Marktführer.

Nach Spanien ist Brasilien der zweitwichtigste Versicherungsmarkt der Mapfre. Die dort herrschenden wirtschaftlichen Risiken, einschließlich der Währungsabwertungen, hält die Mapfre für beherrschbar. „In 2013 sind wir dort in lokaler Währung um 20 Prozent gewachsen und in Euro um fünf Prozent. Die negativen Auswirkungen haben wir bereits absorbiert.“, sagt der Vize-Präsident der Mapfre-Gruppe Esteban Tejera.

Aus der Geschäftseinheit Spanien und Portugal stammen dagegen nur noch 29,1 Prozent des Prämienaufkommens, das sich wegen der schweren Wirtschaftskrise in 2013 um 8,8 Prozent auf 6,8 Mrd. Euro verringert hat. Besonders deutlich war der Beitragseinbruch in der Lebensversicherung mit einem Minus von 18,5 Prozent. In Spanien ist das Prämienvolumen mit minus 10,7 Prozent auf 6,7 Mrd. Euro noch stärker zurückgegangen. Die eindeutige Marktführerschaft der Mapfre bleibt in ihrem Heimatmarkt jedoch unangetastet. (reh)

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