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Mapfre: Deutliche Einbußen im Heimatmarkt

06.05.2015 – Der spanische Versicherer Mapfre hat im Heimatmarkt deutliche Einbußen hinnehmen müssen. Im Ersten Quartal verlor verzeichnete man einen Prämienrückgang um knapp 17 Prozent auf knapp 2,2 Mrd. Euro. Das Geschäft auf der iberischen Halbinsel macht immerhin ein Drittel des Konzerns aus. Auch in der Lebensversicherung brach das Geschäft um knapp 50 Prozent ein.

Gerade einmal 452 Mio. Euro Prämieneinnahmen verblieben in der Lebensversicherung. Das Management begründet dies mit einer veränderten Vertriebsstrategie. Auch das Niedrigzinsumfeld sei hier verantwortlich.

Mapfre konnte indes den Gewinn vor Steuern im ersten Quartal um 4,7 Prozent auf 459 Mio Euro steigern. Beim zurechenbaren Ergebnis verzeichnete man gar einen Rückgang um acht Prozent auf 201 Mio. Euro. Als Grund gibt der Versicherer an, dass externen Partner höhere Gewinnanteile aus gemeinsamen Geschäften zugestanden hätten.

Prämieneinnahmen aus dem Versicherungsgeschäft stiegen um 2,6 Prozent auf insgesamt rund 6,1 Mrd. Euro. Mapfre konnte die traditionell starke Position im lateinamerikanischen- und südamerikanischen Markt ausbauen. (vwh/ku)

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