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Maklerpool BCA behauptet sich in schwierigem Umfeld

01.07.2014 – BCA_Logo_RGBDie BCA-Gruppe mit Sitz in Oberursel verzeichnet ein gutes Geschäftsjahr 2013. Die Konzernumsätze stiegen um 4,7 Prozent auf 53,2 Mio. Euro (Vorjahr 50,7 Mio. Euro). Die sonstigen betrieblichen Konzernerträge lagen bei einer Mio. Euro (Vorjahr 1,6 Mio. Euro), währenddessen die sonstigen betrieblichen Konzernaufwendungen 4,3 Mio. Euro (Vorjahr 3,7 Mio. Euro) betrugen.

Hinsichtlich der Umsatzsteigerung im Konzern konnten die Verantwortlichen besonders im Investmentbereich Bestandszuwächse speziell bei Fondsanteilen verzeichnen. Somit konnte der Investment-Gesamtbestand zu Ende 2013 im Vergleich zum vergleichbaren Vorjahr leicht auf in etwa 4,3 Mrd. Euro (Vorjahr 4,1 Mrd. Euro) anwachsen.

Sehr zufrieden zeigt sich der BCA-Vorstand über die Ergebnisentwicklung der BfV Bank für Vermögen. So hat sich der Umsatz in 2013 auf 6,92 Mio. Euro nahezu vervierfacht (Vorjahr 1,84 Mio. Euro). Infolge der Einführung des § 34f GewO erfuhr die BfV Bank im letzten Jahr zudem verstärkten Zuspruch durch die vom Gesetz betroffenen Vermittler. Die Anzahl der Tied Agents im Haftungsdach stieg auf 398 (Vorjahr 279).

Auch im Versicherungsbereich konnte die BCA-Gruppe einen Anstieg der Erlöse gegenüber dem Vorjahr um 5,5 Prozent auf 15,8 Mio. Euro feststellen. Speziell im Sachversicherungsbereich – dem mit über sieben Mio. Euro Provisionseinnahmen wirtschaftlich bedeutendsten Geschäftssegment – erzielte die BCA eine zweistellige prozentuale Steigerung gegenüber dem Vorjahr (Vorjahr 6,5 Mio Euro). Explizit innerhalb des Firmen- und Gewerbegeschäfts konnte die BCA im Vergleich zu den privaten Sachversicherungssparten stärker zulegen. Bemerkbar machte sich dabei die in 2012 begonnene Fokussierung auf das Gewerbesachgeschäft durch die Etablierung einer Gewerbe-Ausschreibungsplattform, die sehr intensiv durch die BCA-Partner genutzt wird. Auch im zweitgrößten Geschäftsfeld Lebensversicherungen (rund 5,5 Mio. Euro Abschlussprovision) koppelte sich die BCA von negativen Szenarien ab und steigerte die Provisionserträge gegenüber dem Vorjahr nochmals (Vorjahr 5,2 Mio. Euro).

Aufgrund dieser positiven Entwicklungen behauptet sich die Ertragslage des Konzerns erneut auf insgesamt stabilem Niveau und erweist sich damit als solide und dies unabhängig von einmaligen Sondereffekten in 2013. Denn wo es notwendig erschien, verursachte die Konsolidierungsinitiative eine entsprechende Neubewertung. Beeinflusst durch diese einmaligen Sondereffekte weist das Konzernergebnis einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 3,1 Mio. Euro aus. (Vorjahr Konzerngewinn von 0,3 Mio. Euro). Ohne die im Geschäftsjahr vorgenommenen notwendigen Abschreibungen hätte der Konzern für 2013 ein weitaus positiveres Ergebnis ausweisen können.

Infolgedessen reduzierte sich das Eigenkapital im letzten Jahr auf immer noch sehr stabile 6,9 Mio. Euro (2012 zehn Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote sank auf 37,0 Prozent (Vorjahr 44,7 Prozent). Auch das Anlagevermögen musste gegenüber dem Vorjahr angepasst werden und beträgt 3,9 Mio. Euro (Vorjahr 8,4 Mio. Euro). Das Umlaufvermögen stieg im Geschäftsjahr 2013 gegenüber 2012 von 13,5 Mio. Euro auf 14,5 Mio. Euro. Die liquiden Mittel, bzw. das Guthaben bei Kreditinstituten, stiegen aufgrund außerordentlicher Erträge im Jahr 2013 auf 4,4 Mio. Euro (Vorjahr 3,6 Mio. Euro). Ein in 2007 von der BCA AG aufgenommenes Bankdarlehen in Höhe von 5,0 Mio. Euro wurde im Dezember 2013 mit der letzten ausstehenden Rate vollständig getilgt. Somit hat die BCA-Gruppe nun keinerlei Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. (vwh)

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