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Kundenwünsche über Solvency II-Anforderungen stellen

03.07.2015 – Hartmut Nickel-Waninger_GothaerUnabhängig vom Zinsumfeld und Solvency II schreitet die Branchenkonsolidierung voran. Bei der Entscheidung, Sparten zu vereinigen, habe “Solvency II keine Rolle gespielt. Ausschlaggebend war hier vielmehr unsere Multikanalstrategie”, sagt der Gothaer Vertriebsvorstand Hartmut Nickel-Waninger gegenüber VWheute über die Integration der Asstel Sach und Leben in den Konzern.

Vor dem Hintergrund eines beschleunigten Wettbewerbs und ambitionierten Wachstumsbestrebungen bündelt auch der Gothaer-Konzern seine Versicherungsparten. Die Asstel Kranken wurde schon vor Jahren auf die Gothaer Kranken verschmolzen. “2013 wurde dann entschieden, auch die Asstel Sach und Leben in den Gothaer Konzern zu integrieren. Die Verschmelzung der beiden Lebensversicherer wurde 2014 vollzogen, für die Zusammenführung der Asstel Sach mit der Gothaer Allgemeinen ist für 2016 geplant”, erklärt Hartmut Nickel-Waninger.

Diese Konzernumwälzungen führt er in erster Linie auf das veränderte Kundenverhalten zurück. “Der Kunde von heute setzt beim Thema Versicherungen nicht mehr nur auf den Berater oder ausschließlich den Direktvertrieb, er springt vielmehr zwischen den verschiedenen Zugangswegen. Darauf reagieren wir mit unserer Multikanalstrategie, im Rahmen derer wir die Asstel mit ihrem umfassenden Know-how im Direktvertrieb in den Konzern integrieren”, sagt der promovierte Betriebswirt. (vwh/dg)

Bild: Hartmut Nickel-Waninger (Quelle: Gothaer)

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