Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

Kunden informieren ist günstiger als Cyberangriffe zu verhindern

24.08.2015 – CYBERby_flown_pixelio.de -Wie verhalten sich Finanzdienstleister, wenn ihre Kunden Opfer von Cyberbetrügern werden? Jeder Zweite begrenzt im Betrugsfall den Schaden für den Kunden, ergreift aber keine präventiven Maßnahmen, um solche Vorfälle bereits im Vorfeld zu verhindern. Das ist das Ergebnis einer Befragung von Kaspersky Lab und B2B International unter 5000 Unternehmen in 26 Ländern.

Mittlerweile stufen deutsche Risikomanager die Angriffe aus dem Netz als zweitgrößte Gefahr für Unternehmen ein, berichtete VWheute. Über eine umfassende IT-Strategie solche Angriffe abzuwehren, verfügen nur wenige Firmen.

Aus der von Kaspersky Lab und B2B International durchgeführten Befragung geht hervor, dass 29 Prozent der Unternehmen ein bloßes Reagieren auf Betrugsfälle für kostengünstiger und effektiver halten als die Einleitung präventiver Maßnahmen zur Betrugsvermeidung.

Tritt ein Betrugsfall in Zusammenhang mit Kundenkonten auf, ergreifen nur 41 Prozent der befragten Institute alle nötigen Maßnahmen, um solche Angriffe in Zukunft zu verhindern. Ein gutes Drittel der Unternehmen (36 Prozent) analysiert die Schwachstellen, die von den Cyberkriminellen ausgenutzt wurden, und 38 Prozent erstatten den Kunden die erlittenen Verluste zurück.

“Wird bei Cyberbetrug nur der Schaden begrenzt, dann ist das so, als würden bei einem Patienten lediglich die Symptome, nicht aber die Ursachen seiner Krankheit behandelt”, erklärt Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab. “In der Folge werden die Symptome immer wieder auftreten und die Krankheit sich weiter verschlimmern.” Insofern werde die Anzahl der Betrugsfälle weiter steigen, solange keine präventiven Maßnahmen ergriffen werden, sagt Suhl. (vwh/dg)

Bildquelle: flown / pixelio.de

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten