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Krankenversicherer wollen Joint Venture gründen

30.03.2016 – Die Barmenia, die Hallesche, die Gothaer und die Signal wollen in Kürze ein Joint Venture gründen. Dies berichtet der Arbeitskreis Krankenversicherungen. Damit wollen die privaten Krankenversicherer die Kosten optimieren, indem sie beispielweise bestimmte Prozesse rund um die Leistungsabrechnung ausgliedern wollen. Dazu zählen unter anderem gemeinsame Apps oder eine gemeinschaftliche Zusammenarbeit mit Krankenhäusern.

Neben entsprechenden Synergien und einer Kostenersparnis für die Versicherer würde sich zudem auch die Zahl der Versicherten auf etwa 4,5 Millionen erhöhen. Für diese selbst ändere sich durch das Joint Venture allerdings nichts. Sie bleiben weiterhin bei dem Versicherer, mit dem sie ihren Vertrag abgeschlossen haben. Zudem solle es auch keine Anpassungen im Leistungsbereich geben. Selbst die Versicherungsbeiträge sollen stabil bleiben. Allerdings könnten sich auf der Kostenseite auf lange Sicht große Vorteile ergeben, die sich in niedrigeren Beiträgen niederschlagen könnten.

Ob es allerdings tatsächlich zu diesem Joint Venture kommt, ist laut Bericht noch offen. Denn derzeit liege die Anfrage der privaten Versicherer beim Bundeskartellamt zur Prüfung vor. (vwh/td)

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