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Jahresabschluss des Pension-Sicherungs-Vereins

16.05.2014 – PENSIONS-SICHERUNGS-VEREIN_logo_150Ende 2013 waren beim Pension-Sicherungs-Verein 93.765 (Vorjahr 93.031) Arbeitgeber mit insolvenzsicherungspflichtiger betrieblicher Altersversorgung gemeldet. Insgesamt stehen 10,7 Millionen (Vorjahr 10,5) Versorgungsberechtigte, davon 4,1 Millionen Rentner und 6,6 Millionen Arbeitnehmer mit unverfallbaren Anwartschaften unter Insolvenzschutz. Hieraus ergibt sich die große sozialpolitische Bedeutung der Insolvenzsicherung der betrieblichen Altersversorgung.

Die Zahl der den PSVaG treffenden Insolvenzen ist im Jahr 2013 auf 668 gestiegen (Vorjahr 642). Die Anzahl der zu sichernden Renten und Anwartschaften ist mit zusammen 27.454 deutlich niedriger als im Vorjahr (Vorjahr 41.915). Das Schadenvolumen summierte sich auf 780,7 Mio. Euro (Vorjahr 1.264,8 Mio. Euro).

Das Beitragsvolumen betrug 544,2 Mio. Euro (Vorjahr 916,8 Mio. Euro). Es ergab sich aufgrund einer Beitragsbemessungsgrundlage von 312 Mrd. Euro (Vorjahr 304 Mrd. Euro) und einem Beitragssatz von 1,7 Promille (Vorjahr 3,0 Promille).

Der durchschnittliche Beitragssatz für die bisherigen 39 Geschäftsjahre errechnet sich mit 3,0 Promille; über die letzten fünf Jahre beträgt er 4,5 Promille, über die letzten zehn Jahre 3,9 Promille.

Aufgrund der im Jahr 2006 begonnenen Nachfinanzierung der bis zum 31.12.2005 aufgelaufenen „Altlast“ von rund 2,2 Mrd. Euro aus gesicherten Anwartschaften hat der PSVaG zusätzliche Mittel von 98,7 Mio. Euro vereinnahmt. Allen gesicherten Anwartschaften stehen inzwischen Deckungsmittel von 2.702 Mio. Euro gegenüber. Das heißt, diese Anwartschaften, deren Barwert zum 31.12.2013 rund 3,4 Mrd. Euro beträgt, sind nunmehr zu 79 Prozent kapitalmäßig bedeckt. Die Nachfinanzierung läuft noch über weitere acht Jahre und wird im Jahr 2021 abgeschlossen sein.

Die Bilanzsumme zum 31.12.2013 betrug rund 4,8 Mrd. Euro. Die Gewinn- und Verlustrechnung weist Erträge aus Kapitalanlagen von netto 94,7 Mio. Euro aus sowie 163,4 Mio. Euro  Überschussbeteiligung vom Konsortium der deutschen Lebensversicherungswirtschaft, mit dem der PSVaG bei der Abwicklung der übernommenen Renten zusammenarbeitet. Dem Ausgleichsfonds wurden 74,2 Mio. Euro zugeführt. Dieser enthält nun rund 1,24 Mrd. Euro.

Die Beruhigung der Schadenentwicklung, die in den letzten Monaten 2013 festzustellen war, hat sich Anfang 2014 fortgesetzt. Für das laufende Jahr ist – sofern Großschäden ausbleiben – von einer weiterhin günstigen Schadensituation auszugehen. (vwh)

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