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Investments in Infrastruktur gut versichern

16.09.2015 – Windrad by_Erich Westendarp_pixelio.deAuch für Versicherer sind bei Investitionen in Erneuerbare Energien die besonderen Versicherungsbedürfnisse einzelner Projekte von Belang, neben der Rendite versteht sich. “Excel-Planzahlen haben häufig mit der Realität wenig zu tun”, kritisiert Claus Burghardt von der PI Gruppe auf einer Veranstaltung in Luxemburg. Er ist der Auffassung, dass der künftige Cash flow besser stochastisch simuliert werden sollte.

Bei einer Veranstaltung der Luther Rechtsanwälte und des Londoner Maklers Miller Insurance Services LLP in Luxemburg sprach Claus Burghardt über die Risiken und das Management von Investitionen in erneuerbare Energien und andere Infrastrukturen.

Burgharts Rat an die institutionellen Anleger: Sämtliche identifizierbaren Risiken sollten bei einem durch S&P mindestens “A” gerateten Gegenpart gedeckt sein. Die Deckung könne sich gliedern in ein Finanzierungs- und ein Risikotransferelement. Für Burghart ist auch die Einschaltung einer Captive denkbar.

In Betracht kommen für alternative Anlageformen sowohl Kapitalbeteiligungen als auch Kreditfinanzierungen. In Mode gekommen sind so genannte Club-Deals, in denen sich mehrere Investoren für größere Transaktionen zusammentun.

An rechtlichen Vehikeln stehen zur Auswahl die Direktbeteiligung, eine Beteiligung über einen Fonds sowie die Verbriefung. Wird eine Fondsstruktur gewählt, so kann das Investment so strukturiert werden, dass es in die Anlageklasse “Forderungen” fällt – nicht “Equity”. Dies erleichtert eine Solvency-II-freundliche Einstufung. (vwh/cpt)

Bildquelle: Erich Westendarp/ pixelio.de

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