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Inter sieht sich “auf Kurs”

24.03.2016 – matthias_kreibich_interDie Inter hat im vergangenen Jahr ein einen Gewinn von 18,7 Mio. Euro erzielt. Dies entspricht einem deutlichen Rückgang von 11,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen um 1,4 Prozent auf 807,5 Mio. Euro. Zudem entwickelte sich nach Unternehmensangaben die Neugeschäftsentwicklung positiv. “Die Inter ist auf Kurs”, kommentierte Vorstandssprecher Matthias Kreibich die Bilanzzahlen.

Nach Sparten unterteilt zeichnet sich ein differenziertes Bild. In der Krankenversicherung sank der Überschuss im vergangegen Jahr um 16,4 Prozent auf 279,0 Mio. Euro. Dies führt die Inter unter anderem auf eine schnellere Leistungsbearbeitung und damit auf höhere Leistungsauszuahlungen zurück. Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen um 1,5 Prozent auf 659,5 Mio. Euro. “In der Krankenvollversicherung sind die Rahmenbedingungen nach wie vor herausfordernd. Wir sind stolz darauf, dass wir 2015 erneut etwa 5.500 Kunden für eine Vollversicherung gewinnen konnten”, kommentiert Kreibich die Zahlen.

In der Lebensversicherung stieg der Gewinn auf 8,3 Mio. Euro (2014: 6,1 Mio. Euro). Die gebuchten Bruttobeiträge sanken um 2,0 Prozent auf 96,8 Mio. Euro. “Die Rahmenbedingungen für alle Spar- und Vorsorgeformen haben sich auch 2015 nicht verbessert”, betont der Inter-Chef. “Dennoch ist es uns gelungen, den Gesamtüberschuss der Inter Leben deutlich zu steigern. Die Anforderungen an die Eigenmittelausstattung durch Solvency II werden bereits zur Einführung des neuen Aufsichtsregimes zum 1. Januar 2016 deutlich übererfüllt. Die Inter Leben ist für die Zukunft gut gerüstet”, ergänzt Kreibich.

Die Inter Allgemeine verzeichnete 2015 einen leichten Gewinnanstieg auf 2,7 Mio. Euro (2014: 1,8 Mio.). Die gebuchten Bruttobeiträge siegen um 6,6 Prozent auf 51,2 Mio. Euro.

“Insgesamt blicken wir zuversichtlich nach vorne”, ergänzt Kreibich. “Wir haben in den vergangenen Jahren viele Weichen gestellt. Mit marktgerechten Produkten, kundenorientierten Geschäftsprozessen, innovativer Technologie und einer modernen Vertriebsstruktur sind wir gut aufgestellt. Die ökonomischen und rechtlichen Rahmenbedingungen bleiben herausfordernd. So sind zum Beispiel die künstlich niedrig gehaltenen Zinsen und die damit verbundene Flutung der Märkte mit billigem Geld für die Altersvorsorge jedes einzelnen Menschen ein vollkommen falsches Signal. Der Anreiz zum Sparen ist zu gering, die Folgen kaum absehbar.” (vwh/td)

Bild: Matthias Kreibich, Vorstandssprecher der Inter (Quelle: Inter)

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