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Ingosstrakh zahlt 857 Mio. Rubel für Satellitenverlust

21.02.2014 – rscc-russian-logo-150Wie die Russian Satellite Communication Company (RSCC) meldet, hat die Ingosstrakh, eines der größten russischen Versicherungsunternehmen, für den Verlust eines Telekommunikationssatelliten zur Übertragung von Fernsehprogrammen, 857 Mio. russische Rubel ausbezahlt.

Rund 117 Millionen Russen im europäischen Teil des Landes mussten auf die beliebten Sender, Russia 1 und Channel One, verzichten.

Einen Grund für den Satellitenausfall nannten die Behörden nicht. Erst in drei Monaten sollen alle Programme wieder empfangbar sein. Bis dahin ist individuelle Einstellungsarbeit an Satelliten-Antennen und Receivern gefragt.

Ingosstrakh ist der Nachfolger der Chief Agency für Außenversicherung der UdSSR, welche im Jahre 1947 gegründet wurde. Im Jahr 1972 ist das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und im Jahr 1992 privatisiert worden.

Nota bene: Über eben diesen Satelliten war zuvor noch das Programm des russischen Playboy ausgestrahlt worden.

Diese Meldung steht in einer Reihe weiterer Unglücksmeldungen aus der russischen Raumfahrt, wie der Absturz einer unbemannten Proton-M Rakete, mit gleich drei russischen Satelliten zur Errichtung eines eigenen Navigationssystems mit Namen “Glonass” an Bord. Dieses Ereignis wurde live im russischen Fernsehen ausgestrahlt.

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