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Im Visier des Sicherheitsstabes: Hacker in Nadelstreifen

20.03.2015 – Gerhager_AllianzDatensicherheit betrifft nicht nur Computernerds. Datensicherheit beginnt bereits beim Weg zur Arbeit. Bei der Allianz ist Sicherheitsoffizier Stephan Gerhager zuständig: „In meinem Team sind schon ziemlich schräge Vögel“, berichtet er amüsiert. „Das sind kreative Leute, die um die Ecke denken können und von denen es in Deutschland einfach viel zu wenige gibt.“

Das größte Sicherheitsrisiko ist nicht unbedingt immer ein datensaugender Supervirus, sondern häufig der Mensch am Rechner, der User. “Wir sehen uns in erster Linie als Berater für Vorstände und andere Entscheider im Unternehmen”, sagt Stephan Gerhager im aktuellen Allianz-Kundenbericht.

Immer gefährlicher: die sogenannten Hacker in Nadelstreifen, die Daten gezielt erbeuten und dann auf dem Markt verkaufen wollen. Bei etwa 350 Allianz-Projekten im Jahr ist der Sicherheitsstab mit einbezogen. Beispiele: Bezahlkarten für den Gang in die Kantine oder die Anschaffung von Mini-PCs. Oder der neuen Internetauftritt.

Das Team von Stephan Gerhager bildet Beteiligte zu “Project Security Officers” aus, die sich um die Umsetzung der Vorgaben kümmern.

Bei der Allianz gibt es ein “Virtual Client Computing”, das Gerhager mit einem Bienenstock vergleicht: “Im Rechenzentrum der Allianz hat jeder Mitarbeiter seine Wabe, die er sich auf jedes beliebige Gerät abbilden lassen und dann bearbeiten kann. Sein Arbeitsplatz existiert nur noch virtuell – dafür hat er immer und überall Zugriff.”

Kundendaten verlassen den sicheren Abwehrring nicht. Ähnlich wie der “Virtual Client” funktioniert das Kundenportal “Meine Allianz”. Bei allen sensiblen Datenänderungen wird der Kunde benachrichtigt. „Er hat so die Möglichkeit zu reagieren, wenn ihm irgendetwas komisch vorkommt.” (vwh/ku)

Bild: Allianz-Sicherheitsoffizier Stephan Gerhager (Quelle: Allianz)

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