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HDI zahlt “Vorentschädigung” über 21.000 Euro

22.02.2016 – Die HDI Global will den Angehörigen des Zugunglücks von Bad Aibling eine Vorentschädigung über den gesetzlichen Pflichtbeitrag 21.000 Euro je Opfer. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf einen HDI-Sprecher. Mit diesem Betrag sollen die Opfer und deren Angehörige kurzfristige finanzielle Engpässe wegen des Zugunglückes überbrücken können. Die eigentliche Entschädigungsleistung solle dann zu einem späteren Zeitpunkt individuell festgelegt werden.

Der Focus berichtet zudem, dass die Deutsche Bahn bereits erste Anwaltsschreiben von Angehörigen der Opfer erhalten habe, in denen es um höhere Schadenersatzforderungen gehe. Diese können bis zu 600.000 Euro betragen, berichtet das Nachrichtenmagazin weiter.

Irritationen herrschen laut Focus zudem über die Zuständigkeiten. Obwohl der Fahrdienstleiter, welcher für das Unglück verantwortlich sein soll, bei der Deutschen Bahn angestellt ist, hafte der private Betreiber der Bayerischen Oberlandbahn (BOB). Die Deutsche Bahn sehe sich ihrerseits nicht für Schadenersatzansprüche zuständig und verweist auf die HDI. (vwh/td)

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