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HDI steigt bei kommerziellen Airlines aus

21.01.2016 – 2015-08-05 14_21_55-Dr_Hinsch_Christian_0612_13x18 - Windows-Fotoanzeige“Wir haben beschlossen, keinen Versicherungsschutz für kommerzielle Airlines anzubieten”, erklärt HDI-Global-Chef Christian Hinsch. Damit zieht der Industrieversicherer die Konsequenzen aus der aktuellen Marktentwicklung und den Flugzeugunglücken im vergangenen Jahr.

Gegenüber dem Handelsblatt erörterte Hinsch, dass man aufgrund der Ereignisse in den vergangenen Jahren das Geschäft neu bewertet habe. Die beiden Unglücksmaschinen der Malaysia Airlines sowie die German Wings-Maschine waren auch bei HDI Global versichert. Die Haftungsrisiken der Airlines sind über eine All-Risk-Deckung abgesichert, an der ein Pool von Versicherern beteiligt ist.

Trotz der schweren Unglücke in den vergangenen zwei Jahren – alleine für den German-Wings-Absturz stellten die Versicherer 300 Mio. US-Dollar zurück – bleib der Versicherungsmarkt umkämpft und die Prämien dementsprechend niedrig. HDI Global zieht jetzt die Konsequenzen. Anders die AGCS, die zu den führenden Versicherern in diesem Marktsegment gehört. “Wir sehen uns hier langfristig als einer der Marktführer”, wird Josef Schweighart, Leiter Luftfahrtversicherung der AGCS, im Handelsbaltt zitiert. (vwh/jko)

Bild: HDI-Global-Chef Christian Hinsch (Quelle: HDI)

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Expert: “Sicherheit ist ein Exportartikel”. HDI-Industrie-Chef Christian Hinsch über Untiefen in der Auslandsexpansion, in VW 1/16 (Einzelartikel zu 3,81 Euro)

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